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Heuschrecke macht auf Pestizide in Wildkräutern aufmerksam

04.07.2018

Mit der „Politischen Lindenblütenaktion“ hat Tee- und Kräuterspezialist Heuschrecke auf die Kontamination von Kräutern aus Wildsammlung aufmerksam gemacht. Ein Monitoring der aktuellen Lindenblütenernte gibt auch einen Überblick über die Belastung von Kräuterteedrogen aus Wildsammlung.

Ab Anfang Mai führte das akkreditierte Labor Quanta in Zagreb ein Monitoring der aktuellen Lindenblütenernte durch und untersuchte dabei auch den Belastungsstands anderer wild gesammelter Kräuterteedrogen. Aus den Ergebnissen hat Heuschrecke eine „Hitliste“ Glyphosat-belasteter Wildkräuter erstellt und auf der Webseite veröffentlicht: 

  1. Vogelmiere Kraut: 35,216 mg/kg
  2. Erdrauch Kraut: 24,118 mg/kg
  3. Hirtentäschel Kraut: 9,01 mg/kg
  4. Sauerampfer Wurzel: 10,625 mg/kg
  5. Weidenröschen Kraut: 2,033 mg/kg
  6. Zinnkraut (Schachtelhalm) Kraut: 3,174 mg/kg

Belastung weit über dem Grenzwert

Der gesetzliche Grenzwert für Glyphosat in Tees ist 2mg/kg, etliche der untersuchten Proben lagen deutlich darüber. Die Analysen zeigen, dass sogar im Abstand von über einem Kilometer Entfernung von gespritzten Feldern noch hohe Belastungen vorkommen. Das Labor geht davon aus, dass sich Glyphosat nicht nur sehr langsam abbaut, sondern anreichert. Außerdem. dass es so gut wasserlöslich ist, dass es sogar durch hohe Luftfeuchtigkeit gelöst wird und bei einem späteren Abregnen ziemlich weit entfernt von den verursachenden konventionellen Landbauflächen verbreitet wird. Mit diesen Informationen will Heuschrecke die Kollegen in der Branche sowie die Politik auf diesen untragbaren Zustand hinweisen.

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