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Bioland bringt Bio in die Profiküchen

21.02.2018

Jan Plagge, Bioland-Präsident und Sonja Grundnig, Leiterin Außer-Haus-Markt stellen das neue Bioland-Gastronomiekonzept gemeinsam mit Carmen Calverley (rechts) vom dänischen Veterinär- und Lebensmittelamt vor.

Bioland-Präsident Jan Plagge und Sonja Grundnig, Leiterin Außer-Haus-Markt, stellen das neue Gastro-Konzept gemeinsam mit Carmen Calverley (rechts) vom dänischen Veterinär- und Lebensmittelamt vor. Foto: Bioland

Der Verband Bioland hat im Rahmen der Biofach sein neues Konzept für Gastronomie, Hotellerie, Catering und Gemeinschaftsgastronomie vorgestellt. Mit dem neuen Angebot möchte er es Profiküchen erleichtern, Bio auf die Speisekarte zu setzen. Dazu arbeitet Bioland nach eigenen Angaben bereits mit etwa 200 Partnern im Außer-Haus-Markt zusammen.

Profiküchen den Einstieg erleichtern, Leuchttürme erkennbar machen

Nach dem Vorbild eines erfolgreichen dänischen Modells hat Bioland ein Angebot entwickelt, das es Profiköchen ermöglicht, Bio stufenweise in die Speisekarte aufzunehmen und gegenüber den Kunden transparent zu kennzeichnen. „Auch außerhalb der eigenen Küche wollen immer mehr Menschen Bio auf dem Teller. Mit unserem neuen Angebot erleichtern wir einerseits weiteren Profiküchen den Einstieg mit Bio-Lebensmitteln und machen zusätzlich die Leuchttürme der Bio-Küche erkennbar“, sagt Sonja Grundnig, Leiterin Außer-Haus-Markt bei Bioland. „Die Betriebe werden von uns fachlich mit dem Aufbau von regionalen Lieferstrukturen, Schulungen und Marketing begleitet.“

Das Konzept stellten Bioland-Präsident Jan Plagge und Sonja Grundnig gemeinsam mit Carmen Calverley vom dänischen Veterinär- und Lebensmittelamt vor. „Von den Gastronomiepartnerschaften profitieren alle – vom Biolandwirt über den Gastronom bis zu dessen Gast“, sagte Plagge. „Wichtig ist uns, dass die Gastronomen mit dem Bioland-Zertifikat eine bekannte und glaubwürdige Auszeichnung bekommen, die für Transparenz, Regionalität, Handwerk und Frische steht. Und dass die Gäste auf den ersten Blick erkennen können, wieviel Bio auf der Speisekarte ist und dass sie in den Genuss gesunder und hochwertiger Bioland-Lebensmittel kommen.“

Bronze, Silber und Gold: In drei Stufen zur Bio-Gastronomie

Das Gastronomiekonzept umfasst drei Stufen: Die Einstiegsstufe Bronze mit einem Bio-Anteil von 30 bis 60 Prozent. Diese Stufe eignet sich etwa für Betriebsrestaurants oder Hotels mit Bio-Frühstücksangebot. Silber bei 60 bis 90 Prozent und die höchste Auslobung Gold mit 90 bis 100 Prozent Bio-Anteil. Zur Einstufung ermittelt und bewertet der Verband den wert- und mengenmäßigen Bio-Wareneinsatz für acht vorgegebene Warengruppen wie Fleisch, Eier, Gemüse, Trockensortiment oder Getränke. Vorgeschrieben ist ein Mindestanteil von Bioland-Produkten in den Warengruppen Milch- und Molkereiprodukte, Eier sowie Fleisch- und Wurstwaren. Für alle Warengruppen gilt: Je mehr heimische Bioland-Qualität, desto mehr Punkte.

Die Gastronomiepartner nutzen das Logo „Bioland – Wir sind Partner“ und erscheinen im Genussführer „Schmeck das Bioland“ sowie auf der Bioland-Website. Ebenso profitieren sie von einer Wertegemeinschaft und eines Netzwerkes, das Bio in der Gastronomie weiterentwickeln möchte. Weitere Vorteile der Partnerschaft sind Schulungen für Mitarbeiter, Gäste-Kommunikationsmittel wie Flyer und Unterstützung bei Messeauftritten, Pressearbeit und Marketing.

Erste Verleihungen bei der Biofach

Die ersten Gold-Urkunden wurden folgenden Betrieben im Rahmen der Biofach verliehen:
- Il cielo Catering, Carola und Domenico Petrone GbR, Wessling
- Carl Catering, Matthias Carl, Detmold
- Autostadt GmbH, Autostadt Restaurants operated by Mövenpick, Thorsten Pitt, Wolfsburg

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