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Studie: Deutsche wollen weniger Lebensmittel wegwerfen

09.01.2018

81 Prozent der Deutschen haben in den letzten sechs Monaten bewusst Lebensmittelabfälle vermieden oder haben dies in der nächsten Zeit vor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung im Rahmen der Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Damit ist die Bereitschaft der Verbraucher gestiegen, etwas gegen Lebensmittelverschwendung zu tun. Im Vorjahr hatten knapp 78 Prozent die Frage positiv beantwortet.

Frauen sind engagierter im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung als Männer


Rund 85,6 Prozent der Frauen vermieden bewusst Lebensmittelabfall. Bei den Männern waren es 76,2 Prozent. Ältere sind eher bereit, etwas gegen Lebensmittelverschwendung im Alltag zu tun als Jüngere. Bei den 50- bis 59-Jährigen wollen 85,4 Prozent etwas tun, in der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen sind es 75,8 Prozent. Um weniger wegzuwerfen, möchte der überwiegende Teil der Befragten (62,5 Prozent) bewusster einkaufen. 52 Prozent möchten Reste besser verwerten und 34 Prozent besser auf die Lagerung ihrer Lebensmittel achten.

Der Befragung zufolge zeigen die Deutschen ein hohes Bewusstsein für ihren eigenen Anteil an der Lebensmittelverschwendung. Dass die Verbraucher für einen Großteil des Lebensmittelabfalls verantwortlich sind, bejahen rund 85,5 Prozent. 91,4 Prozent ist bewusst, dass mit den Lebensmitteln auch wertvolle Ressourcen wie Wasser, Energie und Boden verschwendet werden. Eine Mehrheit von 73,7 Prozent der Befragten ist überzeugt, dass auch der Einzelne etwas gegen Lebensmittelabfälle tun kann.

Für diese Befragung führte das Marktforschungsinstitut GfK vom 7. bis 15. November 2017 persönliche Interviews mit 1.014 Menschen aus ganz Deutschland, die repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren stehen.

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