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Berlin: Diskussionsveranstaltung zu "Bio in Europa"

11.10.2017

Martin Häusling (Grüne) lädt in Kooperation mit der Vertretung des Europäischen Parlaments in Deutschland Bio-Erzeuger, Händler und Verbraucher zur Diskussionsveranstaltung „Bio in Europa: Eine neue Verordnung für alle oder ‚business as usual’?“ ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, 13. Oktober, von 10 bis 14 Uhr, im Europäischen Haus, Unter den Linden 78, in Berlin statt.

Zum Hintergrund erklärt Häusling in einer Pressemitteilung: Viele Bio-Produkte würden aus Drittländern importiert, weil das Bio-Angebot aus der EU der steigenden Nachfrage nicht gerecht würde. Viele dieser Importprodukte würden zu Standards hergestellt, die denen der EU-Mitgliedsstaaten nicht entsprechen und darüber hinaus nur schwer zu kontrollieren seien.

Positionen von Erzeugern, Händler und Verbrauchern

Die EU-Kommission, der Rat der Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament verhandeln seit drei Jahren über eine neue gemeinsame Verordnung, die den Flickenteppich von unterschiedlichen Regelungen und Anwendungen beendet und einen verlässlichen Rechtsrahmen für die rasante Entwicklung der Bio-Branche in ganz Europa schaffen soll. Seit Juni 2017 liegt ein Verhandlungsergebnis vor, das bis Ende des Jahres vom Europäischen Rat und Parlament beschlossen werden kann.

Doch was genau beinhaltet der Kompromiss und welche Verbesserungen oder Veränderungen sind von der neuen Verordnung zu erwarten? Erzeuger, Händler und Verbraucher haben dazu unterschiedliche Positionen bezogen. Das  Ergebnis will Häusling bei der angekündigten Veranstaltung vorstellen und mit Gästen aus ganz Europa diskutieren.

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