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BASF will Fipronil nicht mehr als Pflanzenschutzmittel verkaufen

11.08.2017

Nach dem Eier-Skandal stoppt BASF den Verkauf von Fipronil als Pflanzenschutzmittel. Das nordrhein-westfälische Umweltministerium hat kürzlich Eier zurückgerufen, die mit dem Insektizid belastet sind.

Bio-markt.info teilte BASF auf Anfrage mit, man habe sich bei dem Chemiekonzern aus wirtschaftlichen Gründen gegen eine erneute Registrierung für die Saatgutbehandlung in Europa entschieden. Mit dem Rückruf belasteter Eier habe die Maßnahme nichts zu tun.  „BASF will aufgrund der hohen Kosten keine Reregistrierung einreichen.“ Damit endet die Wirkstoffzulassung als Insektizid nach der EU-Pflanzenschutzgesetzgebung zum 30. September 2017.

Das gilt nicht für die Anwendung von Fipronil als Biozid zur Bekämpfung von Ameisen, Kakerlaken und Termiten. Als solches ist das Mittel bis 2023 in der EU zugelassen.

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