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Revision: Fall „Kükentöten“ geht vor Bundesverwaltungsgericht

10.01.2017

Im vergangenen Mai hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster erklärt, systematisches Töten männlicher Küken sei mit dem Tierschutz vereinbar. Laut einem Bericht des Westfalen-Blatt geht der Fall nun an das Bundesverwaltungsgericht. Dies habe in den Verfahren der Kreise Gütersloh und Paderborn Revision zugelassen.    

Nordrhein-Westfalens Agrarminister Johannes Remmel hatte 2013 die Tötung männlicher Küken von Legehennen-Linien per Erlass beenden wollen. Elf Brütereien hatten daraufhin gegen die zwei Kreise geklagt. Das OVG hatte ihnen in zweiter Instanz Recht gegeben.

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt lehnt ein Verbot des Kükentötens ab. Er setzt vielmehr auf ein Vorhaben, bei dem durch maschinelle Unersuchungen bereits im Ei das Geschlecht der künftigen Tiere bestimmt werden soll.

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