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Gastronomie: Neue App soll Lebensmittel vor der Tonne retten

11.01.2017

Ein Berliner Start-up will die Lebensmittelverschwendung in der Gastronomie eindämmen. Dafür hat das Unternehmen die kommerzielle „Mealsaver“-App entwickelt, mit der Restaurantbesitzer ihre übrig gebliebenen Gerichte anbieten können. Nutzer können sie dann im ausgewählten Restaurant abholen. Preis pro Mahlzeit: zwischen einem und vier Euro. 

Laut einem Bericht der taz kommt die App gut an. In Berlin, wo sie im Oktober an den Start ging, seien bereits rund 150 Gastronomen dabei. In Hamburg soll die Zahl bis Ende Januar auf 30 steigen, stellen die Gründer dem Blatt zufolge in Aussicht. 120.000 Nutzer hätten sich die App bereits heruntergeladen.  

Mealsaver erhält pro Portion einen Euro. Nichtkommerzielle Plattformen wie foodsharing.de, die Lebensmittel ebenfalls vor dem Wurf in die Tonne retten, und auch die Tafeln sehen in der App laut dem Bericht keine Konkurrenz. Die Hamburger Tafel etwa hole aus organisatorischen und logistischen Gründen in Restaurants und Cafés kein Essen zum Austeilen ab, zitiert das Blatt deren Geschäftsführer.

Mit den Foodsharern haben die Mealsaver-Macher einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Dieser sehe vor, dass man jene Restaurants, die bereits mit Foodsharing zusammenarbeiten, nicht abwerben dürfe.

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