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Marktgespräche – Werkstatt und Form für zukunftsweisende Konzepte im Biohandel

9. Marktgespräch (© Frank Straeter – bio verlag)
Beim Marktgespräch bereiten vormittags Impuls-Referate auf die Workshops am Nachmittag vor. (© Frank Straeter – bio verlag)

10. MARKTGESPRÄCH am 11. Mai 2019 in Fulda

Bio für Alle!

Was leisten Fachhandel, LEH und Diskounter dafür?

Dabei waren die Marktgespräche der letzten Jahre geprägt von den Herausforderungen und befürchteten Existenz-Bedrohungen des Bio-Fachhandels wegen Bio im LEH, den Discountern und Drogeriemärkten. Inzwischen zeichnet sich ab, dass Bio in allen Vertriebskanälen weiter wächst, wenn auch mit unterschiedlichem Engagement, anderen Konzepten und Zielen. Und genau darum wird es beim 10. Marktgespräch gehen: Nicht mehr über die Bedeutung unterschiedlicher Vertriebskanäle und deren Potenzial oder „Bedrohung“ für den Fachhandel reden – sondern im Interesse von „Bio für Alle“ die Begegnung, den Austausch zwischen Fachhandel, LEH und Diskountern ermöglichen. Fürdas gemeinsames Ziel „Bio für Alle“.

Die Klimaziele verlangen nach neuen Antworten

Mit dem 10. Marktgespräch wollen Ulrike Fiedler (BioHandel) und Jürgen Michalzik (JAMconsult), die „Macher“ hinter dem Institut für den Fachhandel, die Diskussion um Bio und seine Vertriebspotentiale versachlichen und zukunftsorientiert ausrichten: „Öffnen statt Abschotten“ scheint da die richtige Antwort zu sein. Nicht zuletzt durch die „Friday for Future“ Bewegung ist bei den Verbrauchern die Forderung nach besserem Klimaschutz und ökologisch nachhaltigem Wirtschaften, und damit auch nach mehr Bio-Produkten immer stärker geworden. Der Handel ist jetzt aufgerufen, Bio für die verschiedenen Kaufmotivationen der Verbraucher bereit zu stellen. Nur gemeinsam können wir alle Verbraucher erreichen – polarisierendes Denken in „Zwei-Klassen-Bio“ und althergebrachte Feindbilder können weder den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen noch den generationsübergreifenden Klimazielen gerecht werden. Jeder wird angesichts der großen, drohenden Herausforderungen seinen Beitrag leisten müssen – und den Beitrag des anderen zu akzeptieren lernen. Denn über eines besteht bereits jetzt Einigkeit: Der notwendige, umfassend gesamtgesellschaftliche „grüne Paradigmenwechsel“ beginnt zuerst auf unseren Tellern – mit Bio für Alle!

Es ist Zeit, dass Bio-Fachhandel und konventioneller Handel sich akzeptieren und begegnen. Akteure, Entscheider und Vordenker der (Bio) Branche und des (klassischen) Handels werden das Thema „Bio für Alle“ beim 10. Marktgespräch für das vor uns liegende Jahrzehnt neu andenken – um gemeinsam alle Verbrauche erreichen zu können.

Anlässlich dieses großen und mutigen Vorstoßes in eine gemeinsame, lebensbejahende „Bio-Zukunft“ hat das Institut für den Fachhandel eine Vielzahl von namhaften Referenten zu persönlichen Statements eingeladen. Erfahren Sie welche Bedeutung die Bio-Sortimente im LEH und beim Diskounter und den Drogerie-Märkten haben, warum führende Bio-Anbauverbände mit dem LEH jenseits von Feindbildern und Stereotypen zusammenarbeiten, wie neue Kommunikationsformen besser die Verbraucher erreichen sollen – und wo der ökologische Landbau lernen muss, sich ernsthaft mit Innovationen aus Wissenschaft und digitaler Optimierung auseinanderzusetzen.

Erfahren Sie beim 10. Marktgespräch am 11. Mai in Fulda:

  • mit welchen Konzepten der Fachhandel, der LEH und die Diskounter ihren Beitrag zu „Bio für Alle“ leisten 
  • und wie die Verbände und Organisationen des Bio-Anbaus und der Bio-Verarbeitung „Bio für Alle“ konzeptionell und qualitätsorientiert sicherstellen

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