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Marktgespräche – Das Forum für zukunftsweisende Konzepte im Biohandel

Das 8. Marktgespräch am 6. Mai in Fulda:

Generation Naturkost trifft Generation Food

Was Fachgeschäfte und Hersteller jetzt wissen sollten

Die Podiumsdiskussion* auf dem letzten Marktgespräch im November mit den Vorständen von Bioland und Demeter ist über die Branche hinaus verfolgt worden. Auf dem 8. Marktgespräch am 6. Mai wird das Institut für den Fachhandel nun wieder Informationen und zukunftsweisende Bausteine für den Fachhandel bieten: Kundenorientierung steht dabei an erster Stelle.

Frank Quiring vom renommierten Rheingold Institut erklärt uns aus tiefenspychologischer Sicht, wie die nächste Kundengeneration – die Millennials – tickt. Fachhändler erfahren, was diese Kundengruppe im Fachhandel sucht - und Hersteller, warum smarte und ehtische Marken immer die Nase vorn haben.

Frank Quiring – sein erstes Statement zum 8. Marktgespräch: 
„Erstmals verkaufen postmateriell geprägte Fachhändler Bio-Produkte nicht mehr an Ihresgleichen, sondern an stärker individualistisch geprägte Millennials – die obendrein auch noch gerne bei Rewe einkaufen.“

Rheingold zählt zu den renommiertesten Adressen der qualitativ-psychologischen Wirkungsforschung und ist eines der letzten unabhängigen Markt-forschungsinstitute in Deutschland. Jahr für Jahr liegen bei rheingold über 7.000 Frauen und Männer „auf der Couch“. Dabei analysieren die Wissen-schaftler die unbewussten seelischen Einflussfaktoren und Sinnzusammenhänge, die das Handeln und Konsumieren eines jeden Menschen mitbestimmen.

Vertikale Kooperationen ist das zweite spannende Thema beim 8. Marktgespräch in Fulda

Hier wollen wir mit Dr. Eric Meyer vom Institut für Genossenschaftswesen / Uni Münster ganz praktisch überlegen, wie das naheliegende Instrument – vertikal, regional – schlagkräftig für den Fachhandel eingesetzt werden kann. Hier erfahren Ladner, Hersteller und Großhändler die Formen und Potenziale kooperativer Zusammenschlüsse und wie man so etwas auf die Wege bringt – noch ist es nicht zu spät dafür!

Dr. Eric Meyer – sein erstes Statement zum Marktgespräch:
„Trotz – oder wegen – der Globalisierung und Digitalisierung suchen Menschen wieder vermehrt nach lokale, individuellen Einkaufsstätten– aber diese können nur überleben, wenn die dahinter stehenden Akteure sich durch Kooperation stärken.“

Die Kooperation von Unternehmen bildet den Beschäftigungsschwer-punkt des Instituts für Genossenschaftswesen an der Universität Münster, sowohl in der wissenschaftlichen Analyse als auch in der Lehre und im Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis.  Dazu gehören unternehmens-übergreifende Kooperationen ebenso wie vollständige Unternehmenszu-sammenschlüsse und eine damit verbundene Auflösung, Verschiebung und Virtualisierung von traditionellen Unternehmensgrenzen als einzel-wirtschaftliche Reaktionen auf die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie, die Internationalisierung des Wirtschaftens sowie die Intensivierung des Wettbewerbs. 

Beim 8. Marktgespräch trifft Generation Naturkost auf Generation Food

Besonders spannend wird es, wenn die „alte“ Generation Naturkost auf die „junge“ Generation Food trifft – das Institut für den Fachhandel hat bei seiner vorbereitenden Berlin-Exkursion Manuela Rehn kennengelernt: Sie betreibt nicht nur den kleinen, ambitionierten Feinkostladen „Vom Einfachen das Gute“ in Berlin Mitte, sondern ist eine ausgewiesene Kennerin der urbanen Food-Szene. Hier und in den nachmittäglichen Workshops beschäftigt uns die Frage: Was können die Naturköstler von den Foodies lernen.

Manuela Rehn – ihr Eingangsstatement zum 8. Marktgespräch:
„Spannend ist, dass es eigentlich viele Gemeinsamkeiten zwischen den scheinbar neuen Food-Bedürfnissen und den Gründungsimpulsen der Naturkostbranche gibt. Nur werden die Lösungen leider oft beim Wettbewerb gesucht statt bei den eigenen Stärken.“

Hier zum Einlesen aus der Internetseite von „Vom Einfachen das Gute“ – ein Mission-Statement, das wirklich jeder Ladner lesen sollte:

„Lange schon hatten wir ein Luftschloss im Kopf. Wir planten einen Laden mit Dingen, die wir selber einkaufen wollten. Guten Schinken, guten Käse, beste Leberwurst, fantastisches Brot, Rohmilchbutter, guten Wein und gutes Bier. Vom Einfachen das Gute.

Ein halbes Jahr verkosteten wir unzählige Produkte. Das machte viel Spaß, war aber oft auch frustrierend, weil vieles unseren Geschmacksvorstellungen nicht entsprach und somit verworfen wurde. Im Sommer 2013 war es dann soweit. Das Sortiment stand und ein wunderschöner Laden war gefunden.

Nach fünf Jahren sind wir nun glücklich und stolz, dass der Laden immer noch gut läuft. Viele Kunden der ersten Stunde sind treue Stammkunden geworden. So haben wir uns das immer gewünscht.

Wir selbst haben durch den Laden viel gelernt. Die Erkenntnis, dass wir zwar nur 45 qm Verkaufsfläche haben, aber in den Herzen der Menschen einen sehr viel größeren Sehnsuchtsraum bedienen, ist uns ein Ansporn, auf unserem Weg weiter zu machen und gute Lieferanten mit guten Produkte zu finden“.

Das 8. Marktgespräch am 6. Mai in Fulda

Hier zum 8. Marktgespräch mit Frank Quiring, Eric Meyer und Manuela Rehn anmelden.

Bis zum 15.4. gibt es noch Frühbucherrabatt - am besten gleich online anmelden

Übrigens: Nach wie vor erhalten wir unseren speziellen Ladner-Preis von 75 Euro für die Marktgespräche aufrecht.

 

* Alle, die unsere auf Youtube dokumentierte Podiumsdiskussion mit Alexander Gerber/Demeter und Stephanie Strotdress/Bioland zur Lieferung von Bio-Verbandsware in den LEH / Discounter noch nicht gesehen haben, können sich das Video hier anschauen.

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des BioHandel



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