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Alle Artikel des aktuellen Heftes

Editorial 10 |16

Susanne Gschwind

Einfach einen Knopf drücken, schon kommt das Gewünschte ins Haus. Was wie ein Märchen – oder Science Fiction – klingt, ist Wirklichkeit. Seit Ende August können Kunden Waschmittel, Toilettenpapier, Tierfutter oder andere Güter des täglichen Bedarfs per Knopfdruck nachbestellen. Zumindest, wenn sie Amazon-Kunden sind und sogenannte Dash Buttons haben. Das sind Knöpfe, die per WLAN mit dem Internet verbunden sind. Geht also etwa das Waschmittel zur Neige, brauchen sie nur auf den an die Waschmaschine geklebten Button zu drücken und das Produkt wird nachgeliefert. Schöne neue Welt? In den USA ist der Bestellknopf schon länger auf dem Markt. Dort scheint das Geschäftsmodell zumindest im Drogeriesortiment zu funktionieren.

Dass Kunden auch ihre (frischen) Lebensmittel in absehbarer Zukunft per Knopfdruck nachordern, ist schwer vorstellbar. Fest steht aber, dass der Onlinehandel auch in diesem Sortiment zunimmt. Grund genug, den Markt zu beobachten und das eigene Angebot zu überdenken. In unserer Titelgeschichte haben wir zusammengestellt, auf was Bioladner achten sollten, wenn sie einen Online-Shop anbieten. Sich mit dem Thema auseinander zu setzen, lohnt auf jeden Fall: Denn Kunden, die häufig Lebensmittel über das Internet einkaufen, sind eine besonders lohnende Zielgruppe. Und von jüngeren Kunden ist bekannt, dass sie alle zur Verfügung stehenden Kanäle nutzen und ein Online-Angebot oft schlicht voraussetzen.

Um das Zukunftsthema „Digitalisierung“ geht es auch beim 3. Marktgespräch, zu dem der bio verlag, Kommunikationsberatung Klaus Braun und JAMConsult am 9. November nach Fulda laden (siehe hier). Während im ersten Teil Experten die Potenziale digitaler Medien für den Fachhandel vorstellen, können die Teilnehmer in den anschließenden Workshops von erfolgreichen Herstellern und Ladnern mehr über die Nutzung von Newsletter, Facebook und digitalem Marketing erfahren.

Denn auch wenn gerade Bioladen-Kunden vermutlich nicht zu den ersten gehören werden, die Milch und Butter per Knopfdruck nachbestellen. Wichtig ist es, den Anschluss an die technische Entwicklung nicht zu verpassen. Und über die Aktivitäten und Angebote ihres Ladens lassen sich sicher auch Kunden, die dem Thema „smart home“ gegenüber eher kritisch eingestellt sind, gerne online informieren.

Viel Spaß beim Lesen!

Susanne Gschwind

Alle Artikel des aktuellen Heftes

Ökolandbau (© typhoonski  - iStockphoto)

Meldungen 10/2016

Biohandel, 10/2016, Aktuelles

500 Millionen Euro jährlich könnten Bund und Länder in eine umweltverträgliche Landwirtschaft investieren. Dazu müssten sie EU- Agrarsubventionen von der allgemeinen Flächenförderung (1. Säule) in den Topf für Umwelt, Tier- und Klimaschutz (2. Säule) umschichten.


Betriebsvergleich

Löhne höher – Ergebnis stabil

Biohandel, 10/2016, Entwicklung und Strategie

Die realisierte Netto-Handelsspanne im Naturkosteinzelhandel wuchs 2015 auf 34,3 Prozent. Auch die Umsätze legten deutlich zu. Doch höhere Personalkosten beschränkten das Betriebsergebnis auf sechs Prozent.  


Steuer & Recht (Foto: Fotolia.com)

Steuer & Recht: Aufgepasst bei Weihnachtsfeiern

Biohandel, 10/2016, Entwicklung und Strategie

Spätestens im Dezember stehen in vielen Betrieben wieder Weihnachtsfeiern an. Auch hier gibt der Gesetzgeber Spielregeln vor. Sie sind – wie so oft – nicht immer klar und einfach. Folgendes sollten Sie bei der Vorbereitung beachten.


Zweierkonflike klären (© Kerstin Waurick - iStockphoto)

Zweierkonflikt klären

Biohandel, 10/2016, Entwicklung und Strategie

Wenn zwei sich streiten kommt es auf den Dritten an. Einen solchen Konflikt zu klären stellt hohe Anforderungen an Führungskräfte. Die Moderation kann gelingen, wenn Sie als Führungskraft einen klaren Rahmen setzen und beiden Parteien gerecht werden.


Online-Lieferdienste (© 3Dmask - Fotolia.com)

Online-Shop – Pflicht oder Kür?

Biohandel, 10/2016, Entwicklung und Strategie

Der Lebensmittelhandel verlagert sich ins Internet – allerdings langsam und auf niedrigem Niveau. Wer mit seinem eigenen Laden im Netz mitmischen will, sollte das Projekt sorgfältig aufsetzen.


Ladenportrait Biomammut in Sulz (© Rainer Kwiotek)

Biomammut will wachsen

Biohandel, 10/2016, Entwicklung und Strategie

In Sulz am Neckar hat Roland Harter einen weiteren Biomammut-Laden eröffnet. Es ist bereits die fünfte Filiale innerhalb von acht Jahren. Und auch die nächste in Eppingen ist schon in Arbeit. Bei Einrichtung und Gestaltung setzt er auf Kundenempfehlungen.


Briefe an Kunden: Gratulation (© boygostockphoto - Fotolia.com)

Für besondere Gratulationen persönliche Worte finden

Biohandel, 10/2016, Entwicklung und Strategie

Einem Geschäftspartner zum Geburtstag, einem Jubiläum oder einer Auszeichnung zu gratulieren, gehört sich. Wer sich beim Formulieren Mühe gibt, bleibt beim Empfänger lange in guter Erinnerung.


Bruderhahn (© Elena Blokhina  - iStockphoto)

Zweinutzungshuhn und Bruderhahn

Biohandel, 10/2016, Entwicklung und Strategie

Das Thema Kükentöten treibt die Verbraucher um – das merkt auch der LEH. Um so wichtiger ist es, dass der Biofachhandel das Engagement seiner Erzeuger kommuniziert und unterstützt. Dazu gehört auch die Züchtung eines konzernfreien und ökotauglichen Zweinutzungshuhns.


Marktgespräche (Grafik: eatcute iStockphoto)

Digitales Marketing für Hersteller und Händler

Biohandel, 10/2016, Entwicklung und Strategie

„Bio goes Social Media“ lautet das Thema des 3. Marktgesprächs. Themen der Experten-Referate sind die Potenziale und neuartigen Möglichkeiten von digitalen Medien für den Fachhandel. Workshops bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, von den Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen erfolgreicher Hersteller und Ladner zu lernen.


Warenkunde Tiefkühlfisch (© Lsantilli - Fotolia.com)

Basiswissen: Tiefkühl-Fisch - Nachhaltig auf hohem Niveau

Biohandel, 10/2016, Verkauf und Praxis

Praktisch grätenfrei ist er, schnell und einfach zubereitet. Doch Tiefkühl-Fisch aus dem Bio-Laden punktet mit weitaus mehr Argumenten. Engmaschig kontrollierte Fang- und Zuchtbedingungen helfen dabei, kritische Kunden zu überzeugen.


Besser anbieten: Tiefkühlfisch

Besser anbieten: Tiefkühl-Fisch - Mit klarer Überzeugung Kunden angeln

Biohandel, 10/2016, Verkauf und Praxis

Tiefkühl-Fisch im Bio-Laden birgt Potenzial. Ob aus nachhaltigem Wildfang oder ökologisch zertifizierter Aquakultur – wichtig ist, das Sortiment mit Überzeugung und dem richtigen Hintergrundwissen zu verkaufen.  


Steckbrief Mandarinen (© Elena Schweitzer, Stefan Balk, Yamada Taro - Fotolia.com; Mandarinen: Kaan Ates - iStockphoto)

Steckbrief: Mandarinen

Biohandel, 10/2016, Verkauf und Praxis

Mandarinen, auch Easy Peelers genannt, nehmen Rang 4 auf der Beliebtheitsskala der Obstsorten ein. Es existieren zahlreiche Kreuzungen, über deren Herkunft sich auch die Fachleute nicht immer einig sind.


Weihnachten (© Valerie Loiseleux - iStockphoto)

Die Perlen ins Licht rücken

Biohandel, 10/2016, Verkauf und Praxis

Was Schenken? Umfragen zeigen, dass Getränke, Kosmetik und Lebensmittel bei Verbrauchern immer beliebter werden. Höchste Zeit also, die Köstlichkeiten des Sortiments in Szene zu setzen – und die Kundschaft zu inspirieren. 


Bester Bio-Laden 2017 Logo

Wertvolles Feedback für den Laden

Biohandel, 10/2016, Markt und Branche

Bald startet wieder die Schrot&Korn-Leserwahl. Wer zu den „Besten Bio-Läden“ zählen will, braucht beste Bewertungen von den Kunden. 


Christoph Spahn

Standpunkt 10 |16: Werdet wieder Pioniere!

Biohandel, 10/2016, Markt und Branche

Im Bereich Ökologie hat die Branche viel erreicht. Allerdings ist das kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Um so wichtiger ist und wird es, dass die Branche ein weiteres, ursprüngliches Ziel weiter verfolgt: das der sozialen Innovation.  


Projekte mit Flüchtlingen (© robert ri.ma.al. christoph)

Refugees Welcome!

Biohandel, 10/2016, Markt und Branche

Luftballons für Flüchtlinge war gestern. Jetzt ist Alltag. Mit Bürokram, Ablehnung, Unsicherheit – aber auch mit engagierten Helfern. Darunter viele Akteure aus der Öko-Branche. Denn soziales Handeln zählt schließlich zu den Basics von Bio. Hier einige Beispiele – Nachahmen erwünscht.


Faire Löhne (© Naturkost Schramm)

Zahlen wir faire Preise und Löhne?

Biohandel, 10/2016, Markt und Branche

Der Anspruch ist klar: Bio muss zum Leben reichen. Aber zahlen die Importeure tatsächlich Preise, die den Erzeugern und den Arbeiterinnen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen? 


Aus dem LEH - Handelsmarken (© Meta Welling)

Aus dem LEH 10 |16

Biohandel, 10/2016, Markt und Branche

Die Deutschen gelten zwar auch bei Lebensmitteln als Schnäppchenjäger. Dennoch ging der Marktanteil der Handelsmarken laut GfK im vergangenen Jahr um 0,8 Prozentpunkte auf 35,9 Prozent zurück.


Hemdchentüten (© MikaelEriksson - iStockphoto)

Geht es ohne Hemdchenbeutel?

Biohandel, 10/2016, Markt und Branche

Viele umweltbewusste Kunden ärgern sich über die dünnen Plastikbeutel für Obst und Gemüse und wünschen sich stattdessen Papiertüten. Tatsächlich gibt es aber nur eine ökologisch sinnvolle Alternative: Mehrweg.


Forschung (© Marco2811 - Fotolia)

Wer erforscht uns?

Biohandel, 10/2016, Markt und Branche

Die Vermarktung von Bio-Lebensmitteln ist ein exotisches Forschungsgebiet. Nur wenige Spezialisten kümmern sich darum. BioHandel stellt einige von ihnen und ihre aktuellen Forschungsprojekte vor.


International

International 10 |16

Biohandel, 10/2016, Markt und Branche

Die erstmals offiziell erhobenen Handelsdaten brachten es zutage: Chinas Bio-Umsatz im Einzelhandel war mit sechs Prozent laut FiBl/ AMI bereits 2014 hinter den USA, Deutschland und Frankreich zum viertgrößten Markt aufgestiegen.


Ein Tag im Leben von ... Dr. Karin Huber

Ein Tag im Leben von... Dr. Karin Huber

Biohandel, 10/2016, Markt und Branche

Morgens zehn verschiedene Öle, mittags dreierlei Senf, dazwischen löffelchenweise Essig probieren – das kann vorkommen, wenn man, wie Dr. Karin Huber als Sensorik-Sachverständige die Qualitätssicherung bei Byodo leitet.


Pokèmon Go - Serpifeu (© jfmdesign - iStockphoto)

Rattfratz hinterm Bio-Müsli?

Biohandel, 10/2016, Sonstige Rubriken

Sie sind überall – junge Menschen, die mit dem Handy in der Hand kleine bunte Monster jagen. Pokémon. Doch wie so oft, werden die Jäger allmählich zu Gejagten.


TV-Tipp (Foto: Zarya Maxim - Fotolia)

TV-Tipp im Oktober

Biohandel, 10/2016, Sonstige Rubriken

Alternative Landwirtschaft – Kann sie Europa besser ernähren?


Termine (Foto: Fotolia.com)

Branchentermine 10|2016

Biohandel, 10/2016, Sonstige Rubriken

01.10. – 02.10.2016 Fairgoods&Veggienale, Mainz, http://veggienale.de/


Impressum 10|2016

Biohandel, 10/2016, Sonstige Rubriken

bio verlag gmbh, Magnolienweg 23, 63741 Aschaffenburg


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