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Alle Artikel des aktuellen Heftes

Editorial 03 |15

Susanne Gschwind„Alnatura wirbt um Edeka und Rewe“, meldete die Lebensmittel-Zeitung Ende Januar. Und in der Tat scheinen sich die Bickenbacher, nachdem sie ihren exklusiven Status bei dm verloren haben, auf die Suche nach anderen potenten Partnern, sprich Abnehmern, zu machen. Ob eine Allianz mit einem der LEH-Schwergewichte zustande kommt, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Die Stoßrichtung ist allerdings klar: Nach Kooperationen mit Tegut, Globus, Hit, Budni, Migros und eben dm bewegt sich Alnatura weiter in Richtung konventionellem LEH. Kommt es zu einer solchen Allianz, bleibt es spannend zu sehen, ob die Fachhandels-Hersteller, die für Alnatura produzieren, diesen Schritt mitgehen – zumal einige von ihnen parallel Angebote von dm erhalten haben dürften und sie bei der Produktionskapazität wie Rohstoffbeschaffung früher oder später an ihre Grenzen stoßen werden. Bleibt dann noch genug (Regionales) für den Fachhandel?

Für die Naturkostfachgeschäfte bedeutet das: Stehen neben den Bio-Eigenmarken künftig auch noch Alnatura-Produkte bei Edeka oder Rewe, muss der einzelne Ladner noch mehr tun, um den Kunden Argumente und Anreize zu bieten, die – exklusiv – für ihn sprechen. Die Auswahl und Präsentation des Warenangebots dürfte dabei eine entscheidende Rolle spielen. Wer sich hier zu sehr oder gar ausschließlich auf sein „Bauchgefühl“ verlässt, riskiert, dass er seine Kunden (reale wie potenzielle) nicht erreicht und sich das Sortiment nicht wirklich rechnet.

Hier heißt das Stichwort Category Management. Was im LEH und auch bei Filialisten im Naturkost-Fachhandel längst eifrig praktiziert wird, ist für viele selbstständige Einzelhändler häufig noch Neuland. Vor allem ihnen bietet unserer Titelgeschichte ab hier eine Art Crash-Kurs. Das nötige Know-how liefern drei Experten, die anhand von konkreten Zahlen und  Beispielen zeigen, wie sich Läden durch Category Management stärker profilieren und höhere Erträge erzielen können.

Hilfreich ist dabei auch die Analyse der Kennzahlen, die wir ab hier vorstellen. So sind im zweiten Halbjahr 2014 zwar sowohl die Zahl der Bons als auch die durchschnittlichen Bonwerte gestiegen. Die Anzahl der Artikel, die gekauft wurden, erhöhte sich dagegen nicht: Im Schnitt sind es nach wie vor etwa 7 Produkte pro Einkauf. Da ist noch deutlich Luft nach oben – etwa durch eine bessere Auswahl und Präsentation des Angebots – siehe unsere Titelgeschichte

Viel Spaß beim Lesen!

Susanne Gschwind

verantwortliche Redakteurin

Alle Artikel des aktuellen Heftes

Bio-Brot-Box (Foto: Harting und Tovar)

Meldungen 03/2015

BioHandel, 03/2015, Aktuelles

Bio-Brotbox: Jetzt mitmachen! Im Frühjahr beginnen die Vorbereitungen für die Bio-Brotbox 2015. Für Meinrad Schmitt, Geschäftsführer des Großhändlers Terra Naturkost, sind die Aktionen „gelebtes und authentisches unternehmerisches Engagement in der Naturkostbranche, jenseits von Marketing-Ambitionen.


Umsatzbarometer

Umsatzbarometer: Fachhandel wächst um 9 Prozent

BioHandel, 03/2015, Entwicklung und Strategie

Der Naturkosteinzelhandel entwickelt sich weiter positiv: Mit einem Plus von 11 Prozent steigen die Tagesumsätze im vierten Quartal 2014 zweistellig. Für das Gesamtjahr bedeutet das einen flächenbereinigten Umsatzzuwachs von 9 Prozent.


Licht im Laden (Foto: Jan Braun - BRAUN media GmbH)

Ladengestaltung: Sortimente ins rechte Licht rücken

BioHandel, 03/2015, Entwicklung und Strategie

Experten raten, die Ladengestaltung mindestens alle zehn Jahre unter die Lupe zu nehmen. Besonderes Augenmerk sollte der Beleuchtung zukommen. Denn mit ihr steht und fällt die Warenpräsentation.


Mehr Ertrag durch Category Management

BioHandel, 03/2015, Entwicklung und Strategie

Wer sein Trockensortiment durchdacht auswählt und nach strategischen Einheiten präsentiert, profiliert sich stärker und erzielt mehr Ertrag. Erster Teil unserer Serie zum Thema Category Management für den selbstständigen Einzelhandel.


Bonzahlen (Foto: thongsee/M. Schuppich - Fotolia.com; Montage H. Fieberling)

Bonkennzahlen: Mehr Bons und höherer Bonwert

BioHandel, 03/2015, Entwicklung und Strategie

Die Entwicklung im Naturkosteinzelhandel hat für uns als Redaktion einen praktischen Nutzen: Wir können die gleiche Überschrift jedes halbe Jahr wiederverwenden. Und jedes Mal dürfen wir vermuten, dass mehr Bons auch mehr Kunden bedeuten. Die stagnierende Artikelzahl legt das nahe, aber vielleicht wird auch öfter eingekauft.


biond Schulcatering

Erfolgreich durch persönliche Werte

BioHandel, 03/2015, Entwicklung und Strategie

Den geglückten Neustart nach der Insolvenz bringt der Bio-Schulverpfleger biond mit den für sich gefundenen und gelebten Werte „Lebendig, Einfach, Nah“ in Verbindung. Coach Merle Astrid Sonnenburg war bei dem Prozess behilflich.


Teambesprechung (Foto: pressmaster - Fotolia.com)

Teambesprechung: Die Frage nach dem Warum

BioHandel, 03/2015, Entwicklung und Strategie

Wir alle haben den Drang, was wir erleben in einen sinnvollen Zusammenhang zu stellen, insbesondere dann, wenn wir etwas nicht verstehen. Das führt uns schnell zu „Warum?“. Sowohl bei Teambesprechungen als auch beim Einzelgespräch ist hier Vorsicht angebracht. Und wenn schon „Warum?“, dann wenigstens fundiert!


Ladenportrait: Von der Doppelgarage ins Paradies

BioHandel, 03/2015, Entwicklung und Strategie

Die Brüder Mario Blandamura und Kurt Lorenz haben ihren 70 Quadratmeter Laden zehnfach vergrößert und dafür neu gebaut. Das Mitarbeiterteam im Paradieschen bildet ein engagiertes, eingeschworenes Team, das sich für die Kunden beide Beine ausreißt.


Bester Bio-Laden 2015 Logo

Beste Bioläden: Kundenfeedback hilft Profil zu schärfen

BioHandel, 03/2015, Entwicklung und Strategie

Mehr als 56.000 Schrot&Korn-Leser beteiligten sich an der 12. Wahl der „Besten Bio Läden". Dabei vergaben sie nicht nur Noten, sondern unterstützten „ihre“ Läden zusätzlich auch mit Lob und konkreten Wünschen.


Steuer & Recht – Praxistipps für den Mindestlohn

BioHandel, 03/2015, Entwicklung und Strategie

In den Bereichen Mindestlohn und Mini-Jobs gibt es einige gesetzliche Regelungen, die in der Praxis nicht bekannt sind oder unterschätzt werden. Tipps zur Dokumentation und kurzfristigen Beschäftigung.


Schulobst (Foto: MNStudio - Fotolia.com)

Schulobst: Vitamine auf dem Pausenhof

BioHandel, 03/2015, Entwicklung und Strategie

Mit dem Schulobst- und -gemüseprogramm will die EU seit 2009 Kinder auf den Geschmack von frischen Produkten bringen – kostenfrei für die Schulen. Wir haben zusammengestellt, welche Bundesländer sich beteiligen und was für Bioladner dafür spricht, Schulen zu beliefern.


Breie (Foto: chrisbm – iStockphoto)

Sortiment: Porridge auf die moderne Art

BioHandel, 03/2015, Verkauf und Praxis

Warm frühstücken ohne zu kochen – daran finden immer mehr Kunden Gefallen. Mit den Frühstücksbreien, die der Bio-Fach­handel in immer größerer Vielfalt anbietet, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Auswahl reicht von einfachen Basisbreien bis hin zu raffinierten Kreationen.


Besser anbieten: Wärmstens zu empfehlen

BioHandel, 03/2015, Verkauf und Praxis

Immer neue Varianten versprechen Umsatz im Müsliregal. Jetzt im Frühjahr bieten sich Sonderaufbauten mit Fitnesscharakter an. Wer den Platz nicht hat, organisiert eine kleine Verkostung. Mitarbeiter sollten drei Argumente pro Produkt parat haben.


(Foto: M. Wiesner, 2015)

Steckbrief: Salz

BioHandel, 03/2015, Verkauf und Praxis

Unentbehrliche Speisenwürze und hochwertiges Gourmetprodukt: Mit seiner großen Vielfalt an Salz kann der Naturkostfachhandel für sich werben. Denn in Bio-Qualität gibt es sowohl Produkte für den Alltag als auch erlesene Varianten.


Konserven (Foto: Picture News - Fotolia.com)

Konserven: Fix und fertig ohne Kühlung

BioHandel, 03/2015, Verkauf und Praxis

Konserven hatten bei vielen Bio-Kunden lange Zeit nicht den besten Ruf. Doch die Nachfrage nach den praktischen Convenience-Produkten wächst. Hersteller liefern Anregungen zur Platzierung und für Aktionen.


Wir haben es satt Demo (Foto: DieAusloeser.net, Berlin)

Grüne Woche: Lobby-Arbeit für die Branche

BioHandel, 03/2015, Markt und Branche

Bio stand im Rahmen der Grünen Woche mehrfach im Rampenlicht: Beim ersten BÖLW-Bio-Empfang trafen sich Politiker und Akteure der Branche, für die Agrarwende und gegen TTIP gingen 50.000 Menschen auf die Straße.


Hühner (Foto: Walaiporn Yotharat - Fotolia.com)

Futtermittel: Belastetes Futter in riesigen Mengen zu billigen Preisen

BioHandel, 03/2015, Markt und Branche

Im Dezember und Januar war zeitweise ein Fünftel der deutschen Bioeier-Produktion vom Markt verschwunden. Der Grund waren belastete Futtermittel – und fahrlässige Einkäufer. Dass es auch anders geht, zeigen Naturland und Bioland.


Marktanteiele NIederlande

International 03/2015

BioHandel, 03/2015, Markt und Branche

Niederlande/ Nach Schätzungen der Organisation Bionext setzt der holländische Bio-Markt 1,07 Milliarden Euro um.


Crowdfunding (Foto: thingamajiggs - Fotolia.com)

Crowdfunding: Fans für Startups begeistern

BioHandel, 03/2015, Markt und Branche

Neben dem Crowdfunding ist besonders in Deutschland das Crowd-Investing stark im Kommen. BioHandel stellt Beispiele für beide Finanzierungsformen vor und sagt, welche sich für wen eignet.


Prof. Dr. Ralf Beck (Foto: H. Sobiralski & P. Scheidt)

Interview zu Crowdfunding: „Meine Taktik ist Risikostreuung“

BioHandel, 03/2015, Markt und Branche

Welche Formen der Schwarm-Finanzierung gibt es? Wo liegen die Unterschiede? Und wie sieht es mit der Rendite aus? BioHandel sprach mit Prof. Ralf Beck, einem Experten beim Thema Crowdinvesting.


Chrsitoph Solke

Standpunkt: Händler und Hersteller als Partner

BioHandel, 03/2015, Markt und Branche

Bei Preisverhandlungen wird klar, dass sich Händler und Hersteller als Gegner gegen­überstehen. Dadurch entsteht Schaden entlang der gesamten Bio-Wertschöpfungskette und für den Verbraucher. 


Sommer (Foto: fotolia.com)

Schön in den Sommer

BioHandel, 03/2015, Naturkosmetik Professionell

Frühjahr und Sommer rücken langsam aber sicher näher. Die ersten warmen Tage kann es schon im April geben. Dann wollen die Kundinnen ihre Haut auf die Zeit mit kurzen Röcken und knappen Tops vorbereiten.


Konservierungsstoffe (Foto: Fotolia.com)

Konservierungsstoffe: Es geht auch ohne

BioHandel, 03/2015, Naturkosmetik Professionell

Sichere Produkte ohne Konservierungsstoffe: Bei diesem Thema waren und sind Naturkosmetik-Unternehmen Vorreiter. Wissenswertes rund um das Thema Haltbarmachung in der Branche.


Granatapfel

BioHandel, 03/2015, Naturkosmetik Professionell

Die knallrote Kugelfrucht mit Krönchen fängt freie Radikale, speichert Feuchtigkeit, glättet und regeneriert die Haut. Dennoch: Als reines Anti-Aging-Mittel wäre der Granatapfel unterfordert. Sein Wirkstoff-Spektrum macht ihn zum naturkosmetischen Tausendsassa.


Umsätze nach Warengruppen

Meldungen

BioHandel, 03/2015, Naturkosmetik Professionell

Rund 13 Milliarden Euro haben die Menschen in Deutschland 2014 für Kosmetik und Körperpflege ausgegeben.


Termine März 2015

BioHandel, 03/2015, Sonstige Rubriken

> 14.03. – 15.03.2015 Heldenmarkt München, www.Heldenmarkt.de
> 15.03. – 17.03.2015, Prowein, Düsseldorf, www.prowein.com
> 20.03. – 23.03.2015, Salon Vivreautrement, Paris, Frankreich, www.salon-vivreautrement.com
> 26.03. – 29.03.2015, Agrobiorama, Lausanne, Schweiz, www.mednatexpo.ch


Pute (Grafik:

Zu guter Letzt: Neues von der Bio-Puten-Pension Haller

BioHandel, 03/2015, Sonstige Rubriken

Wegen der großen Anteilnahme am Schicksal einer Pute, die eine Kundin in den Bioladen Haller in Rodgau zurückbrachte (BioHandel 2/2015), greifen wir diese Geschichte nochmal auf.


TV-Tipp

BioHandel, 03/2015, Sonstige Rubriken

Sonntag, 1. März ARD-alpha, 15.30 Uhr
Quarks & Caspers: Vegetarier – 7 Dinge, die Sie wissen sollten
Vegetarier galten jahrelang als Außenseiter, aber ihre Zahl nimmt zu. Doch sind Vegetarier wirklich gesünder?


Impressum 03/2015

BioHandel, 03/2015, Sonstige Rubriken

bio verlag gmbh, Magnolienweg 23, 63741 Aschaffenburg
Redaktion: Susanne Gschwind (sug/verantwortl.), Natascha Becker (nab), Horst Fiedler (hf), Karin Heinze (kah), Marc-Alexander Reinbold (alr)


Markplatz

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