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Kaum ein Gesetzesvorhaben ...

Kaum ein Gesetzesvorhaben hat den Einzelhandel in letzter Zeit so beschäftigt wir der Mindestlohn. Jetzt ist er beschlossene Sache: Ab Anfang 2015 bekommen grundsätzlich alle Beschäftigten mindestens 8,50 Euro pro Stunde – Mini-Jobber inklusive. Vor allem kleine Läden in strukturschwachen Regionen trifft das hart, denn das Lohnniveau für einfache Tätigkeiten liegt hier oft deutlich niedriger. Und: Wird nach dem Anheben der Löhne für Aushilfen der Lohnabstand zu den Festangestellten wieder hergestellt, zieht das weitere Kosten nach sich. Ideen, wie die Mehrkosten durch den Mindestlohn abgefedert werden können, finden Sie in unserer Titelgeschichte ab hier.

Und jenseits der Finanzen: Löhne unterhalb des Mindestlohns entsprechen weder dem eigenen, noch dem gesellschaftlichen Anspruch der Branche, fair, partnerschaftlich, sozial und nachhaltig zu handeln. Sprich: Der Mindestlohn bietet die Chance, Anspruch und Wirklichkeit (endlich) in Einklang zu bringen, womit auch Schlagzeilen wie „Dumpinglöhne in der Bio-Branche“, „Glückliche Kühe statt glückliche Mitarbeiter“ oder „Aufstand der Ökosklaven“ der Vergangenheit angehören dürften.

Susanne GschwindNimmt man die Zahlen des Betriebsvergleichs als Grundlage (s. hier), müssten zumindest die großen, umsatzstarken Betriebe höhere Löhne durchaus finanzieren können. So erzielten Läden mit mehr als 2 Millionen Euro Jahresumsatz im Schnitt eine Handelsspanne von 34,4 Prozent. Insgesamt, also über alle Ladenklassen hinweg, betrug sie ebenfalls beachtliche 33,6 Prozent.

Sparen ist sinnvoll – nur eben nicht am Personal und dessen Entlohnung. Besser und nachhaltiger ist es, man senkt die Energie- und Verbrauchskosten. Ein gelungenes Beispiel stellen wir in unserem Ladenportrait ab hier vor: Dank Wärmerückgewinnung und moderner Kühltechnik kommt der Neubau der BioCompany in Kleinmachnow bei Berlin ganz ohne herkömmliche Heizung aus.

Viel Spaß beim Lesen!

Susanne Gschwind, verantwortliche Redakteurin

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Pro & Kontra – Standort-Konkurrenz

BioHandel, 10/2014, Markt und Branche

Gute Standorte sind rar. Deshalb ist die Konkurrenz um sie groß, gerade in Großsstädten. Inhabergeführte Unternehmen werfen den Filialisten vor, neue Läden bevorzugt an solchen Orten zu eröffnen, die sich bereits als ertragreich erwiesen haben.


Grenzwerte: Nur zur Orientierung – hier ist die Grenze

BioHandel, 10/2014, Markt und Branche

Die EU will einen Pestizid-Grenzwert für Bio-Lebensmittel einführen. Die Bio-Branche wehrt sich erbittert dagegen. Zwar hat sie längst eigene Schadstoffgrenzen gesetzt. Allerdings nur zur Orientierung. Wir erklären den Unterschied.


Mindestlohn – Folgen für die Läden

BioHandel, 10/2014, Markt und Branche

Ab 2015 gilt eine gesetzliche Lohnuntergrenze von 8,50 Euro – auch für Aushilfen. Wie gehen Läden damit um? Wir haben uns umgehört, stellen betriebswirtschaftliche Lösungen vor und zeigen, dass der Mindestlohn dem Fachhandel auch Chancen eröffnet.


Steckbrief: Tafeltrauben (BioHandel 10/2014)

BioHandel, 10/2014, Verkauf und Praxis

Statistisch gesehen isst ein Deutscher über fünf Kilo Trauben pro Jahr. In Deutschland werden sie erst seit wenigen Jahren zur Vermarktung angebaut – eine gute Chance für Bio. Die Pluspunkte: Frische, kurze Wege und praktisch rückstandsfreie Ware.


Kundenkontakt - Empfehlungen: Mut zur Empfehlung

BioHandel, 10/2014, Entwicklung und Strategie

Zusatzverkäufe sind im Naturkostfachhandel eher unbeliebt. Viele Verkäufer vermeiden, Kunden ungefragt auf Produkte hinzuweisen – meist aus Sorge, aufdringlich zu sein. Eine verpasste Chance, denn nicht wenige wünschen sich Ideen und Anregungen.


Sortiment - Fertig-Suppen: Genuss für Eilige liegt im Trend (BioHandel 10/2014)

BioHandel, 10/2014, Verkauf und Praxis

Für Menschen, die keine Zeit oder Lust haben, ihr eigenes Süppchen zu kochen, sind Fertigprodukte in Bio-Qualität eine schnelle Alternative. Und klar im Vorteil gegenüber konventionellen Produkten.



Steuer & Recht: Bonbon für Mitarbeiter

BioHandel, 10/2014, Entwicklung und Strategie

Arbeitgeber können Mitarbeitern zum Ausgleich von Kassendifferenzen ein pauschales Mankogeld zahlen. Damit wird ein Ärgernis zum Bonbon für Mitarbeiter.


Betriebsvergleich: Handelsspanne steigt auf 33,6 Prozent

BioHandel, 10/2014, Entwicklung und Strategie

Positives Signal für die Wirtschaftlichkeit des Naturkostfachhandels: Die realisierte (Netto-) Handelsspanne konnte 2013 auf 33,6 Prozent gesteigert werden. Das ist ein Ergebnis des ContRate-Betriebsvergleichs, an dem über 100 Einzelhandelsbetriebe teilnehmen.


Trend: Superfood

BioHandel, 10/2014, Entwicklung und Strategie

Es erobert Magazine und begeistert zunehmend Verbraucher. Neu ist aber eigentlich nur der Name. Denn Superlebensmittel wie Hanfsamen oder Matchatee bereichern schon seit Jahren die Regale des Naturkost-Fachhandels. Jetzt bietet sich die Chance, einen Scheinwerfer auf sie zu richten.


Ladenportrait: Ökologisches Flaggschiff

BioHandel, 10/2014, Entwicklung und Strategie

Die Bio Company hat in Kleinmachnow bei Berlin den ersten Markt in Eigenregie gebaut. Das moderne Gebäude ist ein echter Hingucker und weitgehend in Ökobauweise errichtet worden. Eine Heizung gibt es nicht.


Zu guter Letzt: Kassenbon „ohne Hörner“ in BioHandel

BioHandel, 10/2014, Sonstige Rubriken

Die Bildauswahl für ein Bio-Magazin hat so ihre Tücken. Einschlägige Agenturen liefern meist nur konventionelle Varianten der gewünschten Objekte, so dass wir ständig auf der Hut sein müssen, um die richtigen Fotos ins Heft zu bekommen.


Impressum

BioHandel, 10/2014, Sonstige Rubriken

Redaktion: Susanne Gschwind (sug/verantwortl.), Natascha Becker (nab), Horst Fiedler (hf), Marc-Alexander Reinbold (alr)


Markplatz

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