Anzeige

Alle Artikel des aktuellen Heftes

Editorial 06|07

Vertrauen schaffen, Profil gewinnen

Eine Branche, die erneut um fast 10 Prozent gewachsen ist, sollte mit sich und der Welt zufrieden sein. Doch die Vorstellung, dass künftig noch mehr Fachhandelsartikel im LEH zu finden sein könnten, hat zumindest den Mitgliedern des Vereins Naturkost Südbayern die Stimmung verdorben. In einem Offenen Brief fordern sie die Hersteller zur Fachhandelstreue auf und drohen Konsequenzen an, falls die Exklusivität der Marken nicht mehr gewährleistet wird.

Wenn dieses Heft erscheint, ist vermutlich schon über den vom Verein kritisierten Entwurf der neuen BNN-Richtlinien, die den Rahmen für den künftigen Umgang mit der Fachhandelsware abstecken soll, entschieden worden. Beachten Sie deshalb bitte www.biohandel-online.de, um stets auf dem neuesten Stand zu sein.

Bereits Demeters Absicht, den Vertriebsweg Edeka Südwest intensiver zu nutzen, hatte die Wogen hoch schlagen lassen. Das Misstrauen gegenüber dem Anbauverband ging so weit, dass unsere Titel-Zeile „Demeter für alle – Peter Schaumberger erläutert Vertrag mit Edeka Südwest“ (Heft 5/2007) dahingehend interpretiert wurde, dass nunmehr alle Vertriebsformen mit der Premiummarke versorgt werden sollen. Das ist aber nicht der Fall. Frei nach dem Künast-Slogan „Bio für alle“ sind natürlich die Endverbraucher gemeint - das geht aus der Erläuterung Schaumbergers eindeutig hervor.

Der Vertriebsweg Edeka Südwest soll mit dazu dienen, alle Menschen in den Genuss von Demeter-Produkten zu bringen. Hier hat der Naturkostfachhandel für Demeter offenbar nicht genug geleistet. Dabei ließe sich mit hochwertiger Verbandsware sicher mehr Profil gewinnen als mit Allerweltsbio.

Auch durch den Verkauf samenfester Gemüsesorten kann der Naturkostfachhandel die Nase vorn haben.

Um die Kompetenz im Warenangebot zu unterstreichen, sollte auch ein gut sortiertes Essig-Sortiment vorhanden sein (Seite 34). Und natürlich kann man mit dem Laden selbst Profil gewinnen, wenn wichtige Grundregeln beim Ladenbau beachtet werden. Wir lassen Ladenbauer zu Wort kommen und zeigen vier gelungene Beispiele aus der Praxis.

Horst Fiedler

Alle Artikel des aktuellen Heftes

Milchersatzprodukte: Voller Umsatzsteuersatz führt zu Nachforderungen

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Milchersatzprodukte Voller Umsatzsteuersatz führt zu Nachforderungen Weil sogenannte Milchersatzprodukte pflanzlichen Ursprungs sind und keine Milch im zolltarifrechtlichen Sinne, unterliegen sie dem höheren Mehrwertsteuersatz von zurzeit 19 Prozent. Augrund eines entsprechenden Urteils des Bundesfinanzhofes vom Februar 2006 (V R 49/04) werden jetzt Nachforderungen im Einzelhandel fällig, weil die Produkte bislang mit dem Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gehandelt wurden. Die Steuerberater Günther Mörtl (Nannhofen) und Klaus

Eier: Bäuerin soll konventionelle Ware umdeklariert haben

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Eier Bäuerin soll konventionelle Ware umdeklariert haben Die Staatsanwaltschaft beim Landesgericht Kiel ermittelt wegen gewerbsmäßigen Betrugs gegen eine Bio-Bäuerin. Sie wirft ihr vor, im Jahr 2006 und vermutlich auch in den Jahren davor, wöchentlich bis zu 10.000 konventionelle Eier zugekauft und als Bio-Eier gestempelt und weiterverkauft zu haben. Der Verdacht habe sich durch eine Hausdurchsuchung vergangene Woche erhärtet, teilte der zuständige Oberstaatsanwalt mit

Bittere Aprikosenkerne: Behörde warnt vor Gesundheitsgefahr

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Bittere Aprikosenkerne Behörde warnt vor Gesundheitsgefahr Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor Vergiftungen durch bittere Aprikosenkerne. Diese weisen einen hohen natürlichen Gehalt des Glykosids Amygdalin auf. Bei der Verdauung spaltet sich daraus Blausäure ab, die zu schweren akuten Vergiftungen, in hohen Dosen sogar zum Tod führen kann. Die Behörde fordert deshalb einen Warnhinweis auf der Verpackung. Bittere Aprikosenkerne kamen in letzter Zeit verstärkt als

Kakao: Werte für Cadmium vorgeschlagen

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Kakao Werte für Cadmium vorgeschlagen Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat vorgeschlagen, einen Höchstwert für Cadmium in Schokolade einzuführen. Er soll zwischen 0,1 und 0,3 mg/kg liegen, wobei die Behörde unter Hinweis auf den Schokoladenverzehr von Kindern zum niedrigeren Wert tendiert. Cadmium kann die Nieren schädigen. In die Schokolade kommt das Schwermetall über die Kakaobohnen, die Cadmium aus dem Boden aufnehmen. Die Gehalte in

Jojobasamen: Zum Essen nicht geeignet

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Jojobasamen Zum Essen nicht geeignet Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat darauf hingewiesen, dass Jojobasamen in Deutschland nicht einfach als Lebens- oder Nahrungsergänzungsmittel vertrieben werden könnten. Zuerst müsse geprüft werden, ob es sich dabei um ein neuartiges Lebensmittel ('Novel Food') handle. Hintergrund des Hinweises sind die Appetit drosselnden Eigenschaften der Samen, auf die in den Medien verstärkt hingewiesen wird. Präparate auf Basis von Jojobasamen werden

Bio im Test: Ökotest findet Gensoja-Spuren

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Bio im Test Ökotest findet Gensoja-Spuren Im Juli-Heft der Zeitschrift Ökotest finden sich folgende Tests mit Bio-Beteiligung: Apfelschorle, Vanille-Eis, Pflegeprodukte für junge Haut. GVO-Spuren fand das Magazin in Soja-Eis und Soja-Joghurt, dazu noch synthetisches Vanillin. Apfelschorle Vanille-Eis Pflegeprodukte für junge Haut Soja-Joghurt Stellungnahme Provamel Kommentar Einzeltest Speick Wein des Monats Apfelschorle 4 Bio-Produkte, davon zwei

Naturkosmetik: Logocos stellt Produktion für Drogeriemärkte und LEH ein

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Naturkosmetik Logocos stellt Produktion für Drogeriemärkte und LEH ein Aus Kapazitätsgründen wird die Firma Logocos keine Handelsmarken mehr für Drogeriemärkte und den LEHöherstellen. Das Unternehmen verkaufte seine Tochter CEP Cosmetic Herstellungs- und Produktions GmbH, die bisher unter anderem verschiedene Produkte der Naturkosmetik-Eigenmarken von Rossmann und DM produzierte. Zu Logocos gehören die Fachhandelsmarken Logona, Sante und Fitne sowie seit kurzen auch Neobio und Heliotrop aus

Neue Absatzwege: Tartex geht in den Naturkosthandel

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Neue Absatzwege Tartex geht in den Naturkosthandel Die Reformhaus-Marke Tartex hat beschlossen, ihre Absatzwege zu erweitern. Ein ausgewähltes Sortiment des Spezialisten für vegetarische Pasteten, Brotaufstriche und Fertiggerichte gibt es nun auch im Naturkost-Fachhandel. Nach der Aufhebung der Neuform-Bindung wagt damit die erste namhafte Lebensmittelmarke aus dem Reformhaus den Sprung in den Naturkosthandel. Mit über 80 Prozent bei den Pasteten und 58 Prozent

Filialisten: Entmietungs-Vorwürfe gegen Basic

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Filialisten Entmietungs-Vorwürfe gegen Basic Im Münchner Zentrum soll im Herbst 2007 ein neuer Basic-Markt eröffnen. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) sollen die Mieter des dafür vorgesehenen Gebäudes schikaniert worden sein, um den Umbauprozess zu beschleunigen. Als Miteigentümer sind die Basic AG und ihr Finanzvorstand Johann Priemeier nach Ansicht der Zeitung für diese 'Entmietungs'-Maßnahmen mitverantwortlich. Priemeier bezeichnet den Vorfall als bewusst

Molkereiprodukte: Absatz und Preise steigen

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Molkereiprodukte Absatz und Preise steigen Der Bio-Milch-Absatz im LEH hat im ersten Quartal 2007 um 40 Prozent zugenommen. Auch die Erzeugerpreise ziehen deutlich an und liegen zum Teil schon über 40 Cent je Liter. Das meldet die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP). Noch stärker wuchsen H-Milch (plus 54 Prozent) und Joghurt (plus 100 Prozent) Die Daten stammen vom AC Nielsen-Handelspanel und

Obst und Gemüse: Gewinner und Verlierer

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Obst und Gemüse Gewinner und Verlierer Der Absatz von Obst- und Gemüse ist im ersten Quartal 2007 um rund 20 Prozent gewachsen. Die Analyse der Daten zeigt, dass sich das Sortiment unterschiedlich stark entwickelt hat. Spitzenreiter bleiben die Bananen. Deren Absatz ist in den ersten drei Monaten 2007 gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr um 40 Prozent gestiegen, meldete die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) unter

Neue Öko-Verordnung: Verbände kritisieren Ausnahmeregelungen

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Neue Öko-Verordnung Verbände kritisieren Ausnahmeregelungen Die Agrarminister der EU-Mitgliedsstaaten haben nach eineinhalbjähriger Diskussion die Neufassung der EU-Öko-Verordnung endgültig beschlossen. Sie soll am 1. Januar 2009 in Kraft treten. Bis dahin müssen noch sämtliche Detailregeln, die in den Anhängen zur jetzigen Öko-Verordnung stehen, eingearbeitet werden. Während Agrarminister Horst Seehofer von einem 'Quantensprung für den Ökolandbau in Europa' sprach, äußerte sich der

Pro und Kontra // Agrarminister-Beschluss - Neue EU-Bio-Verordnung – Teilerfolg?

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Aktuell Pro und Kontra // Agrarminister-Beschluss Neue EU-Bio-Verordnung - Teilerfolg? Lange wurde gerungen. Jetzt sind zumindest die Grundlagen der neuen EU-Bio-Verordnung klar. Bietet diese in Teilbereichen bessere Chancen für die Bio-Branche? Oder ist die Einigung der EU-Agrarminister überwiegend negativ zu bewerten? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Pro Kontra Der Rat der Agrarminister hatte 2004 beschlossen, die EU-Bio-Verordnung einer

Umsatzbarometer 1. Quartal 2007: Branche startet mit 9,2% Plus

BioHandel, 06/2007, Entwicklung und Strategie

Die durchschnittlichen Tagesumsätze der am Umsatzbarometer Biohandel teilnehmenden Betriebe sind erneut gestiegen: Im Vergleich zur Vorjahresperiode konnte der Branchenhandel um 9,2 Prozent zulegen. Diese Zahl spiegelt die Marktdynamik aktuell wider, weil erstmals größere Verkaufsflächen und neue Standorte der teilnehmenden Betriebe unmittelbar in die Vergleichsauswertung eingeflossen sind.


Gentechnik: Billig-Futter für Bio-Hennen

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Aktuell Gentechnik Billig-Futter für Bio-Hennen Niederländische und italienische Legehennen, die Bio-Eier auch für den deutschen LEH legten, wurden mit Gen-Soja gefüttert. Dies ergaben Kontrollen des Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen KAT. Er sperrte sämtliche von den Lieferungen betroffenen Bio-Legehennen-Betriebe und die verantwortlichen Futtermittelhersteller vorläufig für die Vermarktung von Bio-Eiern. Das Futter stammte aus einem niederländischen und zwei italienischen

Naturata will Fachhandel treu bleiben

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Aktuell Naturata will Fachhandel treu bleiben Die NaturataSpielberger AG wird keine Produkte der Marken Naturata und Spielberger an den LEH liefern. Dies stellte das Unternehmen im Zusammenhang mit dem Großhandelsvertrag zwischen Demeter und Edeka Südwest klar. 'Wir vertreten die klare Position, dass im LEH zwar großes Wachstum zu erwarten ist, unsere Produkte und unsere Strukturen jedoch nicht für diesen Vertriebsweg geeignet sind', teilte Sprecherin Charlotte

Nivea Natur?

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Aktuell Nivea Natur? Die Beiersdorf AG (Nivea, Florena, 8x4, Eucerin, Hansaplast) denkt über den Zukauf einer Marke im Bereich Naturkosmetik nach. Bisher verfügt das Unternehmen, anders als Mitbewerber L'Oreal, über keine ausgewiesene Naturkosmetik-Marke. Markenvorstand Pieter Nota sagte in einem Interview mit dem Fachmagazin Werben & Verkaufen: 'Wir arbeiten sehr stark an einer entsprechenden Lösung.' Beiersdorf steigerte seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 7,2 Prozent auf

Kurzmeldungen

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Aktuell - Kurzmeldungen Bio-Fisch boomt Der Fischgroßhändler Deutsche See verkaufte von Jahresanfang bis Ostern zehnmal so viel Bio-Fisch wie im Vorjahreszeitraum. Dabei war Bio-Lachs das wachstums- und umsatzstärkste Produkt. Die Bremerhavener Firma baut ihr Sortiment derzeit stark aus und macht nach eigenen Angaben fünf Prozent ihres Umsatzes mit Bio-Fisch. Partner im Naturkosthandel sind Weiling und Die Regionalen. Alnatura bei Globus Das Biohandelsunternehmen

Naturkosmetik: Hersteller bieten Partnerschaften an

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Aktuell Naturkosmetik Hersteller bieten Partnerschaften an Um Einzelhändler stärker an ihre Produkte zu binden, bieten Laverana, Logocos und Wala Sonderleistungen an. Voraussetzung ist die Listung gesamter Sortimente oder Teilen davon. Bei der Marke Dr. Hauschka ist eine solche Partnerschaft Pflicht: Entweder die Läden akzeptieren die Vertriebsbedingungen oder sie bekommen keine Ware mehr. // Horst Fiedler Die Wala Heilmittel GmbH will nur noch sogenannte Depot-Verträge für

Filialisten: Die neue Denn´s-Generation

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Aktuell Filialisten Die neue Denn's-Generation Ein neues Konzept, eine neue Tochtergesellschaft und ehrgeizige Eröffnungspläne kennzeichnen Dennrees Marschroute als Einzelhändler. Deutschlands umsatzstärkster Großhändler legt ein überarbeitetes Einzelhandelskonzept vor. Den Großhandelskunden soll nach Angaben von Dennree keine Konkurrenz entstehen. // Karin Heinze Die Partnerschaft mit unseren Kunden im Einzelhandel hat Priorität', betont Rüdiger Kriegel. Der neue Geschäftsleiter der Denn's Biomarkt GmbH in Töpen erklärt, der Abstimmungsprozess für

Fachhandelstreue / Offener Brief: Einzelhändler drohen mit Konsequenzen

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Aktuell Fachhandelstreue / Offener Brief Einzelhändler drohen mit Konsequenzen Die Auseinandersetzung um die Fachhandelstreue von Naturkostmarken spitzt sich zu: Der Verein Naturkost Südbayern fordert von den Herstellern Exklusivität. In einem Offenen Brief machen die Einzelhändler Konsequenzen deutlich. Man werde die Präsenz fachhandelstreuer Marken verstärken und die Präsenz der Marken verringern, deren Exklusivität verloren gehe. Bei diesen Ketten stehen - unter anderen - Marken des traditionellen Naturkosthandels im Regal

Editorial: Vertrauen schaffen, Profil gewinnen (BioHandel, 6/2007)

BioHandel, 06/2007, Markt und Branche
Editorial Vertrauen schaffen, Profil gewinnen Eine Branche, die erneut um fast 10 Prozent gewachsen ist, sollte mit sich und der Welt zufrieden sein. Doch die Vorstellung, dass künftig noch mehr Fachhandelsartikel im LEH zu finden sein könnten, hat zumindest den Mitgliedern des Vereins Naturkost Südbayern die Stimmung verdorben. In einem Offenen Brief fordern sie die Hersteller zur Fachhandelstreue auf und drohen Konsequenzen an, falls die

Saatgut: Sorten mit Charakter: - Profil fürs Gemüseregal

BioHandel, 06/2007, Markt und Branche
Hintergrund Saatgut Sorten mit Charakter: Profil fürs Gemüseregal Bio-Gemüse ist mittlerweile über fast alle Verkaufskanäle erhältlich. Bei der Vermarktung von Möhren beispielsweise haben LEH und Discounter dem Fachhandel mengenmäßig bereits den Rang abgelaufen. Der Naturkosteinzelhandel kann mit dem Verkauf samenfester Demeter-Gemüsesorten und Sämereien Profil gewinnen und Transparenz schaffen. Ein Bericht über Erfahrungen und Hintergründe. // Karin Heinze Als Naturkosthändler sollte man sich mit

Ladenbau: Schwerpunkte setzen mit Farbe und Material

BioHandel, 06/2007, Entwicklung und Strategie
Perspektiven Ladenbau Schwerpunkte setzen mit Farbe und Material Für den Ladenbau gibt es im Naturkosthandel keine Patentrezepte. Jedes Konzept muss so individuell sein wie die Menschen, die es verwirklichen. Trotzdem lassen sich ein paar Grundregeln formulieren, an die sich der Händler halten kann, wenn er seinen Laden verändern will oder einen neuen plant. Empfehlungen von Ladenbauern und Erfahrungen von Händlern // Gisela Burger Manchmal ist ein

Neue Läden

BioHandel, 06/2007, Entwicklung und Strategie
Perspektiven - Neue Läden KaufHaus Schramm: Außergewöhnliches Sortiment Jungingen/ Nur 1.500 Einwohner zählt die Ortschaft zwischen Tübingen und Balingen. Doch davon ließen sich Sabine Schramm und Martin Rieder nicht abschrecken, als sie nach neun Jahren Betrieb das KaufHaus Schramm von 50 auf 130 Quadratmeter ausbauten. Das Warenangebot ist so besonders, dass die Kunden aus weitem Umkreis anreisen. Sie kommen vor allem, um Naturtextilien, Naturschuhmode, Kosmetik und

Ladendiebstahl (Teil I) - Dem Täter auf der Spur

BioHandel, 06/2007, Verkauf und Praxis
Praxis Ladendiebstahl (Teil I) Dem Täter auf der Spur Der deutsche Einzelhandel investiert jährlich fast eine Milliarde Euro in technische und organisatorische Maßnahmen zur Diebstahlprävention. Trotzdem bestätigen befragte Ladendiebe, dass die Wahrscheinlichkeit eines Aufgriffs sehr gering ist. Fast immer führt erst der Einsatz von Ladendetektiven zum Erfolg, denn das Verkaufspersonal sieht allzu gerne weg. // Georg Hachmann Ladendiebe haben leichtes Spiel und werden deshalb zu immer

Warenkunde Essig: Zugpferd für das Feinkost-Profil

BioHandel, 06/2007, Verkauf und Praxis
Praxis Warenkunde Essig Zugpferd für das Feinkost-Profil Essige sind gerade für den Naturkostfachhandel ein geeignetes Mittel, sich als Spezialitäten-Anbieter zu etablieren. Während im konventionellen Handel Branntweinessig die gefragteste Sorte ist, kaufen Naturkost-Kunden am häufigsten Apfelessig. // Gisela Burger Zwar zählen Essige nicht zu den Sortimenten, die am stärksten zum Bio-Boom beitragen. Nach Angaben des Biovista-Handelspaneels legte die Warengruppe im Naturkostfachhandel 2006

Steuertipp: „Extras“ - Freigrenzen und Freibeträge ausnutzen

BioHandel, 06/2007, Verkauf und Praxis
Praxis Steuertipp 'Extras' - Freigrenzen und Freibeträge ausnutzen Durch Extrazuwendungen kann der Arbeitgeber das Gehalt seiner Mitarbeiter/innen aufbessern. Dabei spart der Arbeitnehmer Steuern, so dass er netto mehr im Geldbeutel hat. Solche Regelungen sind für beide Seiten attraktiv. Der Arbeitgeber muss für den Netto-Effekt deutlich weniger aufwenden, als wenn er seinem Mitarbeiter denselben Vorteil im Rahmen der normalen Gehaltszahlung zukommen lassen wollte. Der Gesetzgeber

Impressum & Vorschau

BioHandel, 06/2007, Sonstige Rubriken
Rubriken Impressum Redaktion: Horst Fiedler (hf/verantwortl.), Peter Gutting (pet), Elke Achtner-Theiß (ela), Ständige Mitarbeit: Leo Frühschütz (leo), Karin Heinze (kah) Autoren: Klaus Braun, Gisela Burger, Georg Hachmann, Günther Mörtl Layout: Klaus Böhmer Titelbild: MEV-Verlag Bildredaktion: Michaela Kinz Anzeigen: Silvia Michna, Anja Karwacki, Tel 06021/4489-201/-202 e-mail: anzeigen@bioverlag.de bio verlag gmbh, Magnolienweg 23, 63741 Aschaffenburg, Redakion: Tel 06021/4489-222/-223

BioHandel, 6/2007

BioHandel, 06/2007, Aktuelles
Juni 2007 Titel Warenkunde Essig Editorial Aktuell Pro & Kontra Neue EU-Bio-Verordnung Umsatzbarometer 9,2% im 1. Quartal Meldungen Billig-Futter für Bio-Hennen Naturata fachhandelstreu Nivea Natur? Kurzmeldungen Naturkosmetik Partnerschaftsangebote Filialisten Neue Denn's-Generation Fachhandelstreue Offener Brief Hintergrund Saatgut Profil fürs Gemüseregal Perspektiven Ladenbau Schwerpunkte setzen Neue Läden Praxis Ladendiebstahl Dem Täter auf der Spur Basiswissen Obst Äpfel Warenkunde Essig Marktplatz Steuertipp Seminare Rubriken

Zu guter Letzt

BioHandel, 06/2007, Sonstige Rubriken

Total zerfranst und die Ausrede des Monats


Marktplatz 6/2007

BioHandel, 06/2007, Sonstige Rubriken

Basiswissen Obst Äpfel

BioHandel, 06/2007, Verkauf und Praxis

Rotbackig oder grasgrün, Äpfel sind der Deutschen erklärtes Lieblingsobst noch vor Banane und Traube. Die Schale ist der gesündeste Teil dieser Frucht – allerdings finden sich darauf oft Pestizidrückst.nde. Davon unbelastet ist nur der Bio-Apfel.


Umsatzbarometer 1. Quartal 2007

BioHandel, 06/2007, Entwicklung und Strategie

Die durchschnittlichen Tagesumsätze der am Umsatzbarometer Biohandel teilnehmenden Betriebe sind erneut gestiegen: Im Vergleich zur Vorjahresperiode konnte der Branchenhandel um 9,2 Prozent zulegen. Diese Zahl spiegelt die Marktdynamik aktuell wider, weil erstmals größere Verkaufsflächen und neue Standorte der teilnehmenden Betriebe unmittelbar in die Vergleichsauswertung eingeflossen sind.


Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des BioHandel



Hier finden Sie Basiswissen und Verkaufshilfen zu den verschiedenen Sortimenten
Hier finden Sie alles zu Umsätzen und Entwicklung der Branche