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Alle Artikel des aktuellen Heftes

Editorial 03|06

Neue Einkommensquellen

Große Einzelhändler bekommen also doch bessere Konditionen bei Herstellern als normale Einzelhändler. Als der BNN Einzelhandel dieses Thema vor kurzem anschnitt, stieß er damit weitgehend auf Unverständnis (BioHandel 12/2005). Inzwischen ist klar, dass es entsprechende Forderungen von Filialisten gibt und dass zumindest Basic erfolgreich Baukostenzuschüsse und Listungsgebühren einwirbt.

Das Nachsehen haben die Kleinen: im Einzelhandel, weil die Preisschere zwischen Bioläden und Bio-Supermärkten dadurch weiter auseinander geht, und in der Industrie, weil kleine Hersteller solche Forderungen nicht ohne Weiteres abschlagen können.

Interessant ist, dass Basic die „Rabatte“ rückwirkend verlangt. Damit ist erst jüngst die Edeka gescheitert, die sich nach der Übernahme von Spar einen „Hochzeitsbonus“ von ihren Lieferanten gönnen wollte. Denn laut Kartellrecht soll es unzulässig sein, kleine und mittlere Lieferanten, die in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Handel stehen, mit nachträglichen Konditionsforderungen zu behelligen.

Wer sich die neuesten Zahlen des Umsatzbarometers ansieht, wird vielleicht eine Erklärung dafür finden, warum Filialisten Sonderkonditionen einfordern: Mit durchschnittlich 8,6 Prozent sind die Umsätze der Bio-Supermärkte im vierten Quartal nur wenig mehr gewachsen als die der kleinen Läden, die 8 Prozent Plus erreichten. Auch im dritten Quartal war der Unterschied nur 0,6 Punkte - im ganzen Jahr 2004 machten Bio-Supermärkte im Schnitt noch 15,4 Prozent Plus, während kleine Läden bei 3,3 Prozent lagen. Das Geschäft scheint also schwieriger geworden zu sein. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum so viele Große jetzt ihr Glück in Kleinstädten suchen.

Wer keine Zuschüsse und Gebühren erheben will, muss den oft schwierigen Weg der Neukundengewinnung gehen, um sein Einkommen aufzubessern. Die Sinus-Studie liefert dafür neue Ansätze, indem sie verrät, wie Menschen aus verschiedenen Lebenswelten angesprochen werden müssen.

Horst Fiedler

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Eigenmarke 'Fairglobe': Ab Juni: Lidl listet TransFair

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Eigenmarke 'Fairglobe' Ab Juni: Lidl listet TransFair Lidl bietet in allen deutschen Filialen ab Juni 2006 unter der Eigenmarke 'Fairglobe' TransFair-gesiegelte Waren an. Aus der Fairhandelsbewegung gibt es dazu kritische Stimmen. Sie verweisen auf die Kritik an den schlechten Arbeitsbedingungen bei dem Discounter. Viele Bio-Produkte Lidl ist die erste Handelskette, die ein Fairtrade-Sortiment unter einer Eigenmarke führt. Es soll Bio-Röst- und

Bio-Produkte bei Stiftung Warentest

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Bio-Produkte bei Stiftung Warentest Im April-Heft der Zeitschrift test finden sich zwei Tests mit Bio-Beteiligung: TK-Garnelen Anti-Pickel-Mittel TK-Garnelen 2 Bio-Produkte, 18 konventionelle Die Deutsche See Bio-Garnelen aus ökologischer Aquakultur bekamen die Gesamtnote 'gut (2,1)' und für die Sensorik ein 'gut (2,5)'. Die Ristic Green Aqua Bio-Garnelen (Naturland) schnitten insgesamt 'gut (2,5)' und beim Geschmack 'befriedigend

Bio-Produkte bei Ökotest

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Bio-Produkte bei Ökotest Im April-Heft der Zeitschrift Ökotest finden sich folgende Tests mit Bio-Beteiligung: Chips Eier Feuchtigkeitscremes Kinderzahncremes Haargel Weißdornpräparate Einzelmeldungen Chips 4 Produkte aus dem Bioladen, einmal Reformhaus-Bio, 25 konventionelle Pural Chips Paprika Mais und Trafo Potato Chips Light bekamen als Einzige ein 'sehr gut'. Mayka Bio Kartoffel-Chips natur und Molenaartje Potato Chips Organic Paprika schnitten mit 'befriedigend' ab

Neue Öko-Verordnung: Zeitplan gerät ins Wanken

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Neue Öko-Verordnung Zeitplan gerät ins Wanken Die Bundesregierung lehnt die von der EU-Kommission vorgelegte Neufassung der EU-Öko-Verordnung ab. Damit gilt die ursprünglich geplante Verabschiedung im Juni 2006 als unwahrscheinlich. Das hängt auch mit dem wachsenden Protest zusammen. Die deutsche Bio-Branche hatte bereits im Januar ihre Einwände vorgetragen. Die Verbände nutzten die BioFach und eine kurz danach anberaumte Anhörung des Bundeslandwirtschaftsministeriums

Bio-Milch wird knapp

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
20 Prozent Plus Bio-Milch wird knapp Bio-Trinkmilch und Bio-Milchprodukte sind der Renner im LEH. Dieser Vertriebsweg macht 60 Prozent des Umsatzes aus, der Fachhandel liegt bei 26 Prozent. Die Nachfrage wächst weiter: 2004 und 2005 um jeweils mehr als 20 Prozent (alle Kanäle zusammen genommen). Seit Ende 2005 ist Bio-Milch in einigen Regionen sogar knapp. 'Billig war gestern', so steht es

SuperBioMarkt übernimmt drei Filialen von Supernatural

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Filialisten SuperBioMarkt übernimmt drei Filialen von Supernatural Die SuperBioMarkt AG (Münster) übernimmt ab April drei Filialen der Supernatural AG. Ihren vierten Markt hat die Supernatural AG wegen Mietvertragsende bereits im Februar geschlossen. Damit hat die einst mit einem Discountkonzept angetretene Supernatural AG nur noch eine Filiale. Der inzwischen einzige Supernatural-Laden in der Bonner Sternstraße wird derzeit renoviert und soll Anfang April wieder öffnen. Dann

Naturkosmetik: Natur-Konzepte GmbH produziert für Plus

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Naturkosmetik Natur-Konzepte GmbH produziert für Plus - Die Geschäftsführer sind auch Geschäftsführer der Laverana GmbH Seit vergangener Woche bietet der Discounter Plus unter dem Markennamen Blütezeit Naturkosmetik in allen Filialen ein Basis-Sortiment an echter Naturkosmetik an. Duschbad, Body-Lotion, Shampoo und Flüssigseife gibt es je nach Hauttyp in drei Variationen: Bio-Rose für trockene Haut, Bio-Orange für normale Haut und Bio-Mandel für

Vogelgrippe: Schnelle Hilfe, wenn Kunden fragen

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Vogelgrippe Schnelle Hilfe, wenn Kunden fragen Auch wenn in den Medien schon alles gesagt wurde: Für das Kundengespräch im Laden hier die wichtigsten Infos zum Thema Vogelgrippe. Dazu Links zu Anbauverbänden, zum Verbraucherministerium und zum Bundesinstituts für Risikobewertung, die ebenfalls Antworten auf drängende Fragen geben. Ein weiterer Link führt zum a.i.d-Expertenforum, das auch auf ausgefallene Fragen eine Antwort weiß. Was Kunden wissen wollen: Geflügelfleisch

Makrobiotik: 100 Prozent Bio geht (noch) nicht

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Makrobiotik 100 Prozent Bio geht (noch) nicht Eine Reihe von Spezialitäten des Makrobiotik-Sortiments sind in Bio-Qualität nicht verfügbar. Dies hat eine Auseinandersetzung zwischen Dennree und dem BNN Einzelhandel gezeigt. Der Großhändler musste eine Abmahnung schlucken und die BNN-EH-Mitglieder müssten einige Produkte aus dem Regal nehmen, wenn sie ihre Sortimentsrichtlinien ernst nehmen. Anlass des Streits war die Dennree-Aktion in der zweiten

Bio-Produkte bei Ökotest

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Bio-Produkte bei Ökotest Im März-Heft der Zeitschrift Ökotest finden sich folgende Tests mit Bio-Beteiligung: Sonnenblumenöl 6 Produkte aus dem Bio-Laden, einmal Reformhaus-Bio, 13 konventionelle Naturata Bratöl Bio bekam als einziges Produkt ein 'sehr gut', Alnatura Sonnenblumenöl nativ bio, Byodo Bratöl hocherhitzbar Bio, Davert Back & Bratöl Bio und das Pro Oleic Brat- und Frittieröl Bio schnitten mit 'gut' ab, Rapunzel Sonnenblumen

Bio-Produkte bei Stiftung Warentest

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Stiftung Warentest Im aktuellen Heft hat die Stiftung Warentest Kartoffelbrei aus der Tüte sowie Selbstbräuner unter die Lupe genommen: Kartoffelpüree 2 Produkte aus dem Bio-Laden, einmal LEH-Bio, 22 konventionelle Pürees Das Püree von Bruno Fischer (gut, 2,5) und das von Gut&Gerne (befriedigend 2,6) lagen im hinteren Mittelfeld, das Bauckhof Kartoffelpüree natur mit ausreichend 4,0 noch weiter hinten. Alle drei Produkte schnitten bei

Filialisten: Basic verlangt von Herstellern Baukostenzuschüsse

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Aktuell Filialisten Basic verlangt von Herstellern Baukostenzuschüsse Der Bio-Supermarkt-Filialist Basic AG hat von den Herstellern und Inverkehrbringern der Fachhandelsmarken einen 'Beitrag für die Investition in neue Märkte' verlangt. Das Unternehmen begründete den 'Baukostenzuschuss' als 'Investment in ein qualitätsorientiertes Wachstum'. In Gesprächen mit BioHandel, kritisierten mehrere Unternehmen das Vorgehen, machten aber deutlich, dass die im konventionellen LEH üblichen Extra-Forderungen auch im Bio-Fachhandel

Umsatzbarometer: Plus 7 % im vierten Quartal

BioHandel, 03/2006, Entwicklung und Strategie
Aktuell Umsatzbarometer BioHandel, Plus 7 % im vierten Quartal Die Kurve der Umsatzzuwächse im BioHandel, flacht sich auch im letzten Quartal leicht ab: Mit 7,2 Prozent wurde der niedrigste Quartalszuwachs 2005 erzielt. Dennoch wird für das Gesamtjahr ein zweistelliges durchschnittliches Umsatzplus von 10,2 Prozent realisiert. // Klaus Braun -> Grafiken/Tabelllen Das durchschnittliche Umsatzwachstum von 7,2 Prozent in den letzten drei Monaten 2005 unterscheidet sich kaum von den

Neue Sinus-Studie

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Aktuell Marketing Bio-Nichtkäufer als Kunden gewinnen Marketing ist um so erfolgreicher, je mehr man über seine Kunden (und sein Kundenpotential) weiss und dieses Wissen auch umsetzt. Im Bio-Bereich gibt es da leider immer noch blinde Flecke. Einige davon leuchtet eine Studie aus, die Bio Verlag, BioFach und CMA von Sinus Sociovison haben durchführen lassen. Die Sinus-Milieus® in Deutschland 2006: Strategisch relevante Milieus

Umsatzbarometer Österreich IV/2005

BioHandel, 03/2006, Entwicklung und Strategie
Aktuell Umsatzbarometer Österreich Stärkere Marktposition durch 4% Plus Im vergangenen Jahr verzeichnete der österreichische Naturkosteinzelhandel ein durchschnittliches Wachstum der Tagesumsätze von vier Prozent. Die Steigerungsrate wurde in den ersten drei Quartalen erzielt, im Vierten lag das Wachstum nur bei rund einem halben Prozent. Eine differenzierte Betrachtung aller Einflussfaktoren zeigt, dass der Fachhandel auch in Österreich seine Position ausbaut. // Klaus Braun, Friedrich Platzer -> Grafiken/Tabellen

Grüne Woche: Förderpreise, Ministerschelte und „Bio“ statt billig

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Aktuell Grüne Woche Förderpreise, Ministerschelte und 'Bio' statt billig Harsche Kritik erntete Landwirtschaftsminister Horst Seehofer auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin für seine gentechnikfreundliche Politik. Babygläschen-Hersteller Hipp drohte mit Abwanderung. Die konventionellen Bauern aus Seehofers Wahlkreis präsentierten ihre gentechnikfreie Region Ingolstadt und 93 Prozent der Messebesucher sagten in einer Abstimmung klipp und klar: 'Wir wollen kein Genfood.' Vergessen war die Kritik, als der

Neuform: Exklusive Marken bleiben Ziel

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Aktuell Neuform Exklusive Marken bleiben Ziel Die Neuausrichtung der Neuform bedeutet offenbar keine unmittelbare Konkurrenz für den Naturkostfachhandel. Weil die Vertriebsbindung aufrecht erhalten werden soll, ist nicht mit starker Präsenz von Fachhandelsmarken in den Regalen der Reformhäuser zu rechnen. Wie bereits unter www.biohandel-online.de berichtet, hatte die Generalversammlung Mitte Januar eine Neuausrichtung der Systemzentrale der rund 1.800 Reformhäuser beschlossen und einer Eigenkapitalerhöhung zugestimmt. Zuvor waren

Beste Naturkostläden 2005

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Aktuell Beste Naturkostläden 2005 Mehr Wähler - fast gleiche Werte Fast 42.000 Schrot&Korn-Leser gaben diesmal ihre Stimme bei der Wahl 'Die besten Naturkostläden' ab - rund 12.000 mehr als im Jahr 2004. Die Durchschnittsnoten sind dadurch ein weiteres Stück realitätsnäher geworden, wichen aber nur marginal von den Ergebnissen des Vorjahres ab. Für Ulrike Fiedler, Marketing-Leiterin bei Schrot&Korn, kommen die stabilen Werte etwas überraschend

International

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Aktuell International EU: IFOAM begrüßt Änderungen der Bio-Verordnung Die Europäische Kommission hat eine europaweite Diskussion über die Zukunft des Öko-Landbaus in Gang gebracht. Die IFOAM-EU-Gruppe beurteilt die ersten Vorschläge zur Überarbeitung der EU-Bio-Verordnung positiv. Vor allem begrüßt sie, dass durch die Veröffentlichung allen Betroffenen die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich zu beteiligen. Die Vorschläge der IFOAM finden sich bereits zum

Faire Fußbälle für Fachhandel

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Aktuell Marketing Faire Fußbälle für den Fachhandel Von der Fußball-Weltmeisterschaft (WM) im Juni versprechen sich viele Branchen ein kräftiges Umsatzplus. Auch der Naturkostfachhandel hat die Möglichkeit, zusätzlichen Umsatz zu generieren: Das Gepa Fair Handelshaus bietet den Bioläden fair gehandelte Bälle im Display zum Verkauf an. BioHandel, und Schrot&Korn sind Kooperationspartner. Fairness wird bekanntlich von den WM-Veranstaltern groß geschrieben. Auch der Naturkosthandel hat

Zukunftsmarkt Bio, Health, Wellness

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Aktuell Fachkonferenz Zukunftsmarkt Bio, Health, Wellness Das wachsende Gesundheitsbewusstsein der Menschen lässt sich in bare Münze umsetzen. Doch wer sich auf diesem Markt eine optimale Wertschöpfung sichern will, muss ihn kennen, Zielgruppen definieren und sein Marketing entsprechend ausrichten. Auf der Euroform-Konferenz 'Zukunftsmarkt Bio, Health und Wellness' werden die Eigenheiten und Chancen dieses Marktes vorgestellt. Namhafte Referenten kommen bei dieser zweitägigen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, die

Kurzmeldungen

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
Aktuell - Kurzmeldungen Qualität erhalten Das Leibniz-Institut für Agrartechnik Bornim hat für Direktvermarkter und Naturkosthandel einen Praxisleitfaden entwickelt. Er beschreibt, wie man mit Tomaten, Möhren und Erdbeeren umgehen muss, damit deren Qualität möglichst lange erhalten bleibt. Im Internet als Download: http://orgprints.org/5230/ Kampagne für Fairen Handel Mit der bundesweiten Kampagne 'fair feels good.' informiert die Verbraucher Initiative seit 2003 über den Fairen Handel und

Editorial: Neue Einkommensquellen (BioHandel, 3/2006)

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Editorial Neue Einkommensquellen Große Einzelhändler bekommen also doch bessere Konditionen bei Herstellern als normale Einzelhändler. Als der BNN Einzelhandel dieses Thema vor kurzem anschnitt, stieß er damit weitgehend auf Unverständnis (BioHandel, 12/2005). Inzwischen ist klar, dass es entsprechende Forderungen von Filialisten gibt und dass zumindest Basic erfolgreich Baukostenzuschüsse und Listungsgebühren einwirbt. Das Nachsehen haben die Kleinen: im Einzelhandel, weil die Preisschere zwischen Bioläden und

Großhandel: Dennree macht fast 20?% Plus

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Hintergrund Großhandel Dennree macht fast 20?% Plus Mit 234 Millionen Umsatz im klassischen Großhandelsgeschäft belegte Dennree auch im Jahr 2005 den Spitzenplatz in der Naturkostbranche. Im Vergleich zu 2004 erzielten die Töpener eine Umsatzsteigerung von 19,5 Prozent. Einen Beitrag dazu leisteten 35 neu eröffnete Biomarkt-Partnergeschäfte und vier neue Denn's Biomärkte. //Horst Fiedler Wie Peter Knopp, Dennree-Bereichsleiter Handel, auf Anfrage mitteilte, gab es im

Deklaration Obst- und Gemüse

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Hintergrund Deklaration Obst- und Gemüse Verbandsware nicht verstecken Es gibt Chancen, die zuweilen nicht genutzt werden. Die Auszeichnung von Obst und Gemüse ist so eine. Oft handelt es sich um Verbandsware, eventuell sogar aus der Region. Aber der Verbraucher erfährt nichts davon, weil es nicht auf dem Schild steht. Ein Bericht zu den Alternativen in der Schilderfrage. // Gudrun Ambros -> Vor- und Nachteile verschiedener Systeme | Anbieter

Probleme mit Tetra-Paks

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Hintergrund ITX in Getränken Soll Schadstoffdiskussion Kartonverpackung stoppen? Ende Januar schlug die Deutsche Umwelthilfe Alarm, weil in Karton verpackte Säfte die beim Bedrucken eingesetzte Chemikalie ITX (Isopropylthioxanthon) enthielten. Dies führte zu einigen Rückrufen, auch in der Bio-Branche. Zwar sind jetzt produzierte Getränkekartons ITX-frei. Doch der Übergang von Druckchemikalien in das Füllgut bleibt ein Problem. Die Deutsche Umwelthilfe zählt zu den aktivsten Lobbyisten für

Debatte um neue EU-Öko-VO

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Hintergrund Öko-Verordnung EU-Vorschlag sieht mehr Staat und weniger Öko vor Die EU-Kommission hat einen Entwurf für eine neue Öko-Verordnung vorgelegt. Sie soll zum 1. Januar 2009 in Kraft treten und die jetzigen Regelungen ersetzen. Die Kommentare aus der Branche sind kritisch. Die auffälligste Änderung: Der Entwurf formuliert die Ziele und Grundsätze der ökologischen Landwirtschaft deutlicher als bisher und stellt sie an

Martin Evers erneut mit Babykost

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Hintergrund Babykost: Martin Evers kehrt zurück Auf der Biofach präsentiert Martin Evers ein Sortiment von 22 Babygläschen unter der Marke pro-bijo. Die Rohstoffe stammen von Bioland-Betrieben, hergestellt werden die Gläschen von Sunval. Empfohlener VK sind 0,89 Euro für Gemüse und 0,99 Euro für Obstbreie. Evers begründet seine Rückkehr auf den umkämpften Markt mit einer 'gewissen Unzufriedenheit' im Einzelhandel über das bestehende Angebot. Gerade

Kurzmeldungen

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Hintergrund - Kurzmeldungen Keine nachträglichen Abgaben von Lieferanten Mit ihren nachträglichen Konditionsforderungen gegenüber Herstellern ist die Edeka gescheitert. Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, hatte es eine gütliche Einigung mit dem Bundeskartellamt gegeben, nachdem anerkannt wurde, 'dass rückwirkende Konditionsforderungen gegenüber kleinen und mittleren Lieferanten unzulässig seien'. Dem Bericht zufolge hatte die Edeka rund 2.000 Lieferanten aufgefordert, rückwirkend zum 1. Januar 2005 die Einkaufspreise zwischen Spar und Edeka 'abzugleichen

ZMP: Jetzt 4 Mrd. Bio-Umsatz

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Hintergrund - Kurzmeldungen Vier Milliarden Umsatz mit 'Bio' Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln hat sich 2005 nach Berechnung der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP) um mehr als zehn Prozent auf vier Milliarden Euro erhöht. Als Motoren des Wachstums sieht die ZMP Bio-Supermärkte und den konventionellen Lebensmitteleinzelhandel. Die Preise für die Bio-Bauern hätten sich teilweise stabilisiert. Preisdruck bleibe aber durch günstige Importe, unter anderem aus

Zeichen säen: Aktion Bantam-Mais

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Hintergrund Zeichen säen: Aktion Bantam-Mais Die Aktion Bantam-Mais ruft Landwirte und Hobbygärtner auf, gentechnikfreien Zuckermais auszusäen und diesen zu vermehren. Bundesweit soll die Traditions-Sorte 'Golden Bantam' an 100.000 Standorten in Deutschland angebaut werden - als Zeichen des Protests gegen den Anbau von Gentechnik-Mais und die Zunahme von Hybridsorten. Initiatoren der Aktion sind die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit und die Organisation Save our

Pural Nummer drei bei Knäcke

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Hintergrund Pural Nummer drei bei Knäcke In der Warenkunde über Knäckebrot (BioHandel, 01/2006) ist die Firma Pural bei der Kuchengrafik über die Marktanteile nicht berücksichtigt worden. Der Grund: Das Handelspanel BioVista hatte das Gourmet-Knäcke 'Crusty' von Pural zunächst nicht in die Artikelgruppe Knäckebrot eingeordnet, sondern zum Knabbergebäck gerechnet. Nach Rücksprache mit der Firma wurde dies aber geändert und die Marktverteilung neu berechnet. BioVista

200 neue Bio-Läden in 2005

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Hintergrund Einzelhandel 200 Bio-Läden neu eröffnet Bio wächst in die Fläche. 2005 sind in Deutschland rund 200 Bio-Fachgeschäfte neu an den Start gegangen. Dies zeigt eine Auswertung des Bio Verlags. Weil gleichzeitig auch Läden geschlossen wurden, ist die Zahl der Verkaufsstätten insgesamt nicht stark gestiegen. Grundlage für die Zahlen sind die im vergangenen Jahr hinzugekommenen neuen Verkaufsstellen für die Kundenzeitschrift Schrot&Korn. Der

Streit um Rapadura

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Hintergrund Zank um Zucker Das brasilianische Justizministerium will die Rapunzel AG zur Aufgabe ihrer Marke Rapadura bewegen. Das Unternehmen hatte sich die Bezeichnung 1989 für die USA und Deutschland als Marke eintragen lassen. Doch 'Rapadura' ist auch das generelle brasilianische Wort für eingekochten Vollrohrzucker. Nach internationalem Recht ist es umstritten, ob man sich einen so allgemeinen Begriff schützen lassen kann. Hinter den Protesten stecken brasilianische

Neue Stallpflicht droht

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Hintergrund Neue Stallpflicht droht Mit der Rückkehr der Zugvögel kommt womöglich die Stallpflicht für Geflügel wieder. Experten schätzen das Ansteckungsrisiko durch die Vögel als gering ein. Wesentlich wahrscheinlicher sei die Einschleppung des Virus durch Touristen oder Produkte aus Ländern mit Vogelgrippe. Dennoch gilt eine Aufstallungspflicht ab Anfang März als wahrscheinlich. Bioland forderte die Bundesländer auf, falls überhaupt notwendig, nur in 'sachgerecht abgegrenzten Hauptvogelzuggebieten' ein Aufstallungsgebot

Fair Trade: Chancen für Existenzgründer

BioHandel, 03/2006, Markt und Branche
Hintergrund Fair Trade Chancen für Existenzgründer Die Weltläden könnten ihren Umsatz in kurzer Zeit verdoppeln, wenn sie die Marktchancen nutzen und die starke Nachfrage nach Fair-Trade-Produkten besser bedienen würden. Das ergab eine Studie der wob Hartmann, die im Auftrag des Eine Welt Netz NRW durchgeführt wurde. Auch dem Naturkosthandel bieten sich Möglichkeiten, das Nachfragepotenzial besser auszuschöpfen. // Peter Gutting Die Studie ermittelte einen 'Marktsog

Bio-Supermärkte: Nun auch in Kleinstädten

BioHandel, 03/2006, Entwicklung und Strategie
Perspektiven Bio-Supermärkte Nun auch Kleinstädte für Filialisten interessant Der Wettbewerbsdruck wächst. Bereits ein Fünftel aller Bio-Supermärkte steht in Städten mit 60.000 oder weniger Einwohnern. Dennree und andere sind auf der Suche nach geeigneten Flächen. Wer das Rennen macht, ist auf Jahre hinaus Platzhirsch. // Leo Frühschütz Füllhorn auf 600 qm in Speyer (50.000 Einwohner), ebenfalls 600 qm Bio-B in Garmisch-Partenkirchen (30.000) und

Neue Läden

BioHandel, 03/2006, Entwicklung und Strategie
Perspektiven - Neue Läden MaiWald: Beste Lage, edle Präsentation Monheim Sylvia Maiwald hat einen 1A-Standort im nordrhein-westfälischen Städtchen Monheim gefunden. MaiWald - Gutes aus der Natur liegt in der Altstadt, in bester Lauflage. Das Umfeld des Ladens stimmt ebenfalls: Ärzte und ein Heilpraktiker generieren potenzielle Kunden. Mit der Apotheke besteht eine gute Zusammenarbeit. Auf rund 70 Quadratmetern in einem rundum verglasten Rundbau präsentiert die Inhaberin

Einzelhandel: Zufriedene Kunden als Erfolgsrezept

BioHandel, 03/2006, Entwicklung und Strategie
Perspektiven Einzelhandel Zufriedene Kunden als Erfolgsrezept Etwa die Hälfte des ökonomischen Erfolges eines Naturkostladens lässt sich auf die Zufriedenheit der Kunden zurückführen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Universität Göttingen. Dort wurde auch KLE-bio entwickelt, ein Messverfahren zur Ermittlung der Kundenzufriedenheit, das alle Naturkostläden vergleichsweise günstig in Anspruch nehmen können. BioHandel-Leser erhalten 25 Prozent Einführungsrabatt.// Jan Bolten,Raphael Kennerknecht, Prof

Einzelhandel: Zufriedene Kunden als Erfolgsrezept

BioHandel, 03/2006, Entwicklung und Strategie
Perspektiven Einzelhandel Zufriedene Kunden als Erfolgsrezept Etwa die Hälfte des ökonomischen Erfolges eines Naturkostladens lässt sich auf die Zufriedenheit der Kunden zurückführen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Universität Göttingen. Dort wurde auch KLE-bio entwickelt, ein Messverfahren zur Ermittlung der Kundenzufriedenheit, das alle Naturkostläden vergleichsweise günstig in Anspruch nehmen können. BioHandel-Leser erhalten 25 Prozent Einführungsrabatt.// Jan Bolten,Raphael Kennerknecht, Prof

Umgang mit Kunden: Am Service orientiert sein

BioHandel, 03/2006, Verkauf und Praxis
Praxis Umgang mit Kunden Teil 3 Am Service orientiert sein Viele Verkäufer lassen Chancen ungenutzt, weil sie spezielle Kundenwünsche unbewusst als Problem betrachten, statt sie als direkten Impuls zur Serviceleistung anzunehmen. Dabei wirkt ein serviceorientiertes Auftreten nicht nur sympathisch sondern auch kompetent // Ernst Härter Wenn Sie als Kunde in ein Geschäft kommen und ein Anliegen haben - was ist dann für Sie das erste Kriterium? Fachliche

Warenkunde Sonnenschutz

BioHandel, 03/2006, Verkauf und Praxis
Praxis Warenkunde Sonnenschutz Die Vorteile ins Licht rücken Naturkosmetik hat beim Sonnenschutz ein besonders positives Profil. Das gilt es zu pflegen - und die Vorteile gegenüber chemischen Produkten klar zu kommunizieren. Denn der Sommer ist kurz. // Leo Frühschütz Sonnenschutz spielt in der Naturkosmetik eine weit wichtigere Rolle als im konventionellen Handel. Ein Blick auf die Zahlen des Handelspanels BioVista zeigt, dass die daran teilnehmenden Läden im

Steuertipp: Aufbewahrungspflichten

BioHandel, 03/2006, Verkauf und Praxis
Praxis Steuertipp Aufbewahrungspflichten: Vorsicht beim Wegwerfen! Der Gesetzgeber verpflichtet Geschäftsleute, steuerlich relevante Belege und Unterlagen zwischen 6 und 10 Jahren aufzubewahren. Aber Vorsicht: Nicht alles, was so alt ist, darf 2006 tatsächlich vernichtet werden. Es gelten derzeit folgende Fristen: Steuerlich relevante Belege, wie z. B. Bankbelege, Bilanzen, Einnahmen- Überschussrechnungen, Inventare und Rechnungen sind 10 Jahre aufzubewahren Nicht steuerlich relevante Unterlagen, wie Geschäftsbriefe, Protokolle und Verträge

Impressum & Vorschau

BioHandel, 03/2006, Sonstige Rubriken
Rubriken Impressum Redaktion: Horst Fiedler (hf/verantwortl.), Peter Gutting (pet), Elke Achtner-Theiß (ela), Ständige Mitarbeit: Leo Frühschütz (leo), Karin Heinze (kah) Autoren: Gudrun Ambros, Jan Bolten, Klaus Braun, Ernst Härter, Raphael Kennerknecht, Günther Mörtl, Friedrich Platzer, Achim Spiller Layout: Klaus Böhmer Titelbild: Michaela Kinz/Klaus Böhmer Bildredaktion: Michaela Kinz Anzeigen: Silvia Michna, Anja Karwacki, Tel 06021/4489-201/-202 e-mail: anzeigen@bioverlag.de bio verlag

BioHandel, 3/2006

BioHandel, 03/2006, Aktuelles
März 2006 Titel Filialisten Basic verlangt Zuschüsse Editorial Aktuell Meldungen Grüne Woche: Preis für Gäa-Hof Neuform: Neuausrichtung Konferenz Zukunftsmarkt Bio Faire Fußbälle für Fachhandel Kurzmeldungen Filialisten Basic verlangt Zuschüsse Umsatzbarometer (D) 7% im 4. Quartal, 10,2 in 2005 Neue Sinus-Studie Infos über Noch-Nicht-Käufer Umsatzbarometer (A) 4% Plus in 2005 Beste Naturkostläden S&K-Leser haben gewählt International Hintergrund Obst und Gemüse

Marktplatz

BioHandel, 03/2006, Sonstige Rubriken

Basiswissen Obst Bananen

BioHandel, 03/2006, Verkauf und Praxis
PDF-Datei

Umsatzbarometer Biohandel

BioHandel, 03/2006, Entwicklung und Strategie

Umsatzentwicklung im Naturkosteinzelhandel Jan. bis Dez. 2004 zu 2005


Umsatzbarometer Österreich Biohandel

BioHandel, 03/2006, Entwicklung und Strategie

Stärkere Marktposition durch 4% Plus


Zu Guter Letzt

BioHandel, 03/2006, Sonstige Rubriken

Falscher Kaffee und Spruch des Monats


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