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Alle Artikel des aktuellen Heftes

Editorial 03 |17

Susanne Gschwind

Die Zahlen sind ernüchternd. Wie unser Umsatzbarometer ab Seite 25 zeigt, wuchs der Naturkost-Facheinzelhandel nach einem Plus von 9,4 Prozent 2015 im vergangenen Jahr lediglich um 1,3 Prozent. Ladner, die die Hoffnung hatten, ihre Jahresbilanz durch das Weihnachtsgeschäft zu verbessern, wurden enttäuscht: Während sie im November im Schnitt 1,9 Prozent weniger Umsatz machten als im Vorjahr, sank der durchschnittliche Tagesumsatz im Dezember sogar um 3,2 Prozent.

In dieselbe Richtung zeigen die aktuellen Auswertungen der Bonkennzahlen des zweiten Halbjahres 2016 (ab hier): Im Dezember etwa besuchten im Schnitt sechs Prozent weniger Kunden Naturkostfachgeschäfte als im Vorjahr. Offensichtlich gelingt es dem konventionellen LEH inklusive Drogerien und Discount immer besser, Bio-Käufer zu gewinnen. Will der Fachhandel nicht dauerhaft an Boden verlieren, muss er dringend gegensteuern und zeigen, wo er besser ist bzw. wofür er steht. Das gilt für jeden Laden an seinem speziellen Standort, aber auch für die Branche insgesamt, etwa indem sich der Fachhandel gemeinsam als Marke positioniert, wie das der BNN vorschlägt (siehe dazu auch unser Standpunkt).

Starke Fachhandelsmarken können dabei eine wichtige Rolle spielen. In unserer Titelgeschichte gehen wir der Frage nach, was sie ausmacht, was Händler dafür tun können, sie zu stärken und was Hersteller bei der Markenführung beachten sollten.

Natascha BeckerLast but not least ein paar Worte in eigener Sache: Fünf Jahre lang habe ich Sie an dieser Stelle als verantwortliche Redakteurin begrüßt. Heute möchte ich mich in dieser Funktion von Ihnen verabschieden: Da ich die beruflichen und privaten Anforderungen wieder besser in Einklang bringen möchte, werde ich die Verantwortung für den BioHandel abgeben und wieder als Redakteurin mitarbeiten. Dass meine Kollegin Natascha Becker, die dem BioHandel-Team seit fünf Jahren angehört, meine Nachfolge übernimmt, freut mich sehr. Ich wünsche ihr viel Freude bei der Arbeit – und dass Sie ihr dasselbe Vertrauen entgegenbringen wie mir. Vielen Dank dafür!

Susanne Gschwind,
verantwortliche Redakteurin

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Warenkunde Butter (© Multiart - iStockphoto)

Basiswissen: Butter – Ein echtes Naturprodukt

Biohandel, 03/2017, Verkauf und Praxis

Kaum ein Lebensmittel ist so natürlich wie Bio-Butter. In ihr steckt lediglich beste Milch, sie ist frei von Zusätzen. Darum schmeckt sie nicht nur toll, sie enthält auch mehr gesunde Fettsäuren als konventionelle. Kunden sollten sich also die Bio-Butter nicht vom Brot nehmen lassen.


Warenkunde Butter: Umsatz

Besser anbieten: Butter - Alte Tradition aufleben lassen

Biohandel, 03/2017, Verkauf und Praxis

Im Biofachgeschäft läuft sie oft unter ferner Liefen: Meist liegt Butter weit unten im Kühlregal. Dabei ist sie im Grunde ein toller Feinkostartikel, mit dem die Läden Regionalität und Qualität kommunizieren können.  


Steckbrief Fleischalternativen (© rprongjai; lantapix - Fotolia.com / Shutterstock / popovaphoto; bonchan - iStockphoto)

Steckbrief: Fleischalternativen

Biohandel, 03/2017, Verkauf und Praxis

Der Veggie-Trend hält an und schafft Umsätze – pflanzliche Alternativen für Fleisch gehören daher in die Kühlregale und Regale eines jeden Biomarkts.  


Bierseminar (© Zerbor - Fotolia.com)

Bald neuer Schub für Bio-Bier?

Biohandel, 03/2017, Verkauf und Praxis

Weil Bier als Naturprodukt angesehen wird, ist Bio-Bier bislang ein Nischen-Produkt. Das könnte sich ändern, wenn mehr mittelständische Brauereien in die Produktion einstiegen. Auf einem Bierseminar wurde Bio-Bier als deren Zukunftschance gesehen.


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