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"Allerweltsware gehört in den Allerweltsladen."
Was bitte ist damit genau gemeint? Allerweltsnudeln? Allerweltsmilch? Allerweltsschokolade? Was macht denn ein Produkt im Biofachhandel zum Nicht-Allerweltsprodukt? In vielen Regalen im Fachhandel sehe ich massenhaft Zweitmarken von Allerwelts-Lebensmittelherstellern, die nicht konsequent ausgelistet werden: Schokokekse in dicken Plastikdosen, Soyamilch von internationalen Konzernen, Maultaschen von überwiegend konventionelle Fleischbetrieben.
Was genau tut der Fachhandel, der sich für besser hält, für die Stärkung der ganzheitlich denkenden Pioniermarken, wie sie zum Beispiel in den Wertemarken zusammen geschlossen sind? Rummeckern und Pauschalaussagen helfen in dieser Diskussion nicht weiter. Ein Blick hinter die Unternehmenskonstrukte vieler Marken macht eine Schwarz-Weiß-Einordnung in Gut und Böse hinfällig. Starke Marken dienen beiden Handelsformen und der Sache "Bio für Alle". Alles Andere sind (nachvollziehbare) Ängste und Vorwürfe zur Besitzstandswahrung. Nur miteinander reden hilft. Über den eigenen Tellerrand schauen und die Dinge vielleicht mal mit einer anderen Brille anschauen. Nichtallerweltsläden sein finde ich super! Und genug Kunden auch. Aber dann tut das auch mit Charme, Mut und Professionalität.



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